Das 'Methodologische Kolloquium' fand bis 2003
jedes Semester unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Hoyer im Philosophischen Seminar der
WWU Münster statt. Hier wurden laufende Magister-, Staatsexamensarbeiten und
Dissertationen besprochen. Die Abwesenheit von 'Scheinerwerb' und festgefügten
Seminarstrukturen erlaubten eine vertiefte, und damit intensive und persönliche,
Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Themengebiet.
Das Kolloquium stellte für mich einen 'Knotenpunkt' dar, an dem die Arbeit der Teilnehmer zusammenlief zu einem kreativen, sich stets erweiternden Ganzen.
Daß dieses dabei nicht den Charakter eines bloßen Aggregats erhielt, verdankt sich
seinem ehemaligen Leiter, Prof. Dr. Ulrich Hoyer. Im Vordergrund stand die systematische Reflexion
des eigenen Ansatzes sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Texten.
Charakteristisch für das Kolloquium war das überwiegende Interesse für die Grundlagen
der Naturwissenschaften sowie für Naturforschung und Naturphilosophie überhaupt. Die
Themen dieser Gebiete wurden sowohl philosophiehistorisch (z.B. 'Goethe als
Naturforscher') in den Blick genommen, als auch kritisch auf die Interpretations- und
Begründungsmöglichkeiten der Forschungsergebnisse (z.B. der Quantenmechanik) hin
befragt. Interdisziplinäre Aufgeschlossenheit galt in diesem fachübergreifend
arbeitenden Kreis daher als selbstverständlich. Klassische Probleme der Philosophie
wurden eingehend behandelt und vertieft.
Auch wenn von einem Kolloquium selbstverständlich nicht im Sinne einer 'Schule' die Rede sein kann, so ist aus der Produktivität des Teilnehmerkreises doch bereits eine kleine gemeinschaftliche Schrift hervorgegangen:
Herbst, August und Harald Schwaetzer
(Hrsg.): Philosophie ist Kritik. Zur Methodologie von Physik und Metaphysik. Festschrift
für Ulrich Hoyer. Regensburg 1998.
Hinweis: Für die Inhaltsübersicht der
Festschrift: siehe Veröffentlichungen, Aufsätze
Leitung des Methodologischen Kolloquiums:
Hoyer, Ulrich
Prof. Dr. Ulrich Hoyer
Philosophisches Seminar
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Domplatz 23, 48143 Münster
Lebenslauf
Prof. Dr. Ulrich Hoyer, geb. 1938 in Weimar.
1958 bis 1965 Studium der Physik an den Universitäten Mainz und Wien. 1965 Examen als
Diplomphysiker, 1969 Promotion. 1973 Habilitation für Geschichte der Naturwissenschaften
an der Universität Stuttgart. Seit 1975 Professor für Philosophie (Wissenschaftstheorie)
an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Herausgeber des zweiten Bandes der
'Collected Works' von Niels Bohr. Arbeitsgebiet: Geschichte und Grundlagen der Physik
(speziell der Quanten- und Relativitätstheorie). Nach Ablauf des SS 2003 im Ruhestand.
Veröffentlichungen
Hierunter finden Sie eine vollständige
Übersicht, die dankenswerterweise Prof. Dr. Ulrich Hoyer zur Verfügung gestellt hat.
Schriftenverzeichnis (Stand Juni 2010)
Synthetische Quantentheorie
Im November 2002 erschienen ist
das Buch 'Synthetische Quantentheorie' (ISBN 3-487-11762-2), Georg Olms Verlag,
Hildesheim. Online-Bestellmöglichkeit:
http://www.olms.de
Zitat aus der Einleitung:
"Die Fundamente der Synthetischen Quantentheorie lassen sich [...] in den folgenden Thesen zusammenfassen:
Die Quantentheorie wurzelt im Atomismus, so daß es ohne die Atome Epikurs keine Wellenmechanik gäbe. -
Die Quantentheorie ist eine logische Folge der auf eine endliche Zahl von Atomen angewandten Boltzmannschen Statistik. -
Da die Boltzmannsche Statistik in der klassischen Mechanik verankert ist, setzt die Quantentheorie letztere oder ihre relativistische Formulierung als streng gültig voraus und stellt daher weder eine Korrektur der klassischen Mechanik noch einen Widerspruch zu ihr dar. -
Der Beweis der vorstehenden Thesen wird in den folgenden Kapiteln im einzelnen erbracht.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, von denen der erste und der zweite die zeitunabhängige und die zeitabhängige Quantentheorie unter den Prämissen der Boltzmannschen Statistik behandeln, während der dritte Teil eine Begründung der komplexwertigen Wellenmechanik unter demselben Gesichtspunkt enthält. Der vierte Teil schließlich ist der relativistischen Verfeinerung der Quantentheorie gewidmet." (S. 12 a.a.O.)
Zitat aus dem Schlußteil, Qantentheorie und Philosophie:
"Kann schließlich die Quantentheorie in der großen, die Jahrhunderte beherrschenden philosophischen Auseinandersetzung zwischen Materialismus und Idealismus ein entscheidendes Wort mitreden? Auch diese Frage muß bei gründlicher Prüfung verneint werden.
Sicher ist die Quantentheorie Ausdruck eines bestimmten Soseins der Natur, nämlich des Vorhandenseins von Atomen; denn, wenn auf einer gewissen Ebene der experimentellen Untersuchung die Materie nicht in diskrete Teile aufgelöst werden könnte, wenn sich vielmehr auf allen Ebenen der Erscheinungen ein Kontinuum präsentieren würde, so gäbe es keine Quantentheorie. Insofern ist sie ein Abkömmling der anktiken Korpuskulartheorie und eine Stütze des Materialismus. Da sie zudem auf deterministischer Grundlage ruht, scheint sie eine dem Materialismus nahestehende Philosophie wie den panprotopsychischen Identismus zu begünstigen, den Bernhard Rensch vertreten hat.
Was indessen ihre methodische Seite betrifft, so liefert sie ebensogut Argumente zur Verteidigung des Idealismus; denn die Atomstatistik kann im Sinne Hugo Dinglers als eine Idealwissenschaft wie die Geometrie oder die Mathematik verstanden werden, die auf dem Wege des Denkens die Konsequenzen des Atomismus in die Statistik hineinverfolgt und dabei an gewissen Grundvoraussetzungen festhält, z.B. hinsichtlich der Gültigkeit der klassischen Mechanik, die sowohl für den transzendentalen Idealismus Kants wie für Dinglers methodische Variante des Idealismus die unveräußerliche Grundlage aller Physik darstellt.
Mit anderen Worten: ein Votum pro oder contra in den großen Fragen der Philosophie (etwa auf ethischem Gebiet bezüglich der Frage Determinismus oder Willensfreiheit) kann die Quantentheorie nicht abgeben; derartige Entscheidungen gehen der Naturforschung voraus; sie sind schon gefallen, ehe letztere überhaupt in Angriff genommen wird." (S. 239f. a.a.O.)
Waschzettel Olms Verlag:
Die synthetische Quantentheorie enthält eine statistische Begründung der modernen Atomtheorie. Sie verfolgt damit im Sinne der von einfachen Prinzipien ausgehenden älteren Axiomatik eine philosophische Absicht. Die klassische Mechanik und die statistischen Ideen Ludwig Boltzmanns erweisen sich nämlich als die Fundamente der Quantentheorie. Das synthetische der Methode besteht darin, daß komplexe Teilchensysteme (z.B. Plancks harmonischer Oszillator und Bohrs Wasserstoffelektron) auf den einfachsten Fall, das ideale Gas, zurückgeführt und die zeitunabhängige sowie die zeitabhängige Schrödingergleichung aus Boltzmannverteilungen hergeleitet werden. Insbesondere in der relativistischen Quantentheorie zeigt sich die Fruchtbarkeit des Verfahrens, indem sich neue Ergebnisse bezüglich des Spins und überraschende kosmologische Perspektiven (Hubblekonstante, Temperatur der Hintergrundstrahlung, Gravitationswellen) ergeben.
Internet
Im Internet ist der von Prof.
Dr. Ulrich Hoyer für die Jubiläumsschrift des Immanuel-Kant-Gymnasiums, Münster,
verfaßte Aufsatz "Kant und die Naturwissenschaften" im 'publikom' (Stadtnetz
für Münster) zu finden:
http://www.muenster.org
(Pfad: Schulen im Bürgernetz, Gymnasien, Immanuel-Kant-Gymnasium, Highlights,
Jubiläumsschrift)
1. Gideon Spicker - Symposion
Im November 1998 (14.Nov. 1998; siehe auch den
Artikel von Bernd Haunfelder in den 'Westfälische Nachrichten' vom 17. 11.1998)
organisierten Prof. Dr. Ulrich Hoyer und Dr. Harald Schwaetzer ein Symposion über den
Philosophen Gideon Spicker, der an der Westfälischen Wilhelms-Universität von 1876 bis
1912 Philosophie lehrte. Titel des Symposions: "Kampf zweier
Weltanschauungen". Metaphysik zwischen Naturwissenschaft und Religion im Werk Gideon
Spickers". Unter den zahlreichen Referenten: Henrieke Stahl-Schwaetzer,
Dr. Barbara Schmidt-Haberkamp, August Herbst, Dr. Ilona Ruschmeier, Dr. Armin Owzar, Prof.
Dr. Manfred Krüger, Dr. Harald Schwaetzer und Prof. Dr. Ulrich Hoyer.
Gideon Spickers Eindruck von Münster: "Außer dem Westfälischen Frieden, den
Wiedertäufern und dem verrufenen Ultramontanismus wußte niemand etwas Genaues von
Münster". Im Mittelpunkt der Philosophie Gideon Spickers - er war ehemaliger
Kapuziner und skeptischer Realist - steht sein Bestreben einer Versöhnung von
Naturwissenschaft und Religion. Das metaphysisches Denken im Werk Spickers stand im
Zentrum des Symposiums. Sowohl von philosophischer als auch historischer und literarischer
Seite wurde das Werk Spickers auseinandergesetzt.
Buchempfehlungen zum Thema Gideon Spicker:
Hoyer, Ulrich und Harald Schwaetzer: Kampf zweier Weltanschauungen. Metaphysik zwischen Naturwissenschaft und Religion im Werk Gideon Spickers. Hildesheim 1999. (=Philosophische Texte und Studien, Bd. 48) [Olms, 206 S.] [ISBN 3-487-10935-2, 44,80 DM]
Schwaetzer, Harald (Hrsg.): Gideon Spicker.
Am Wendepunkt der christlichen Weltperiode. Philosophisches Bekenntnis eines ehemaligen
Kapuziners. Vorwort von Hoyer, Ulrich und Harald Schwaetzer. Hildesheim 1998.
(=Philosophische Texte und Studien) [Olms, 138 S.] [ISBN 3-487-10748-1, 39,80 DM]
Hier erhalten Sie nähere
Informationen. [Link]
2. Gideon Spicker - Symposion
Im Oktober 2000 organisierten Prof. Dr. Ulrich Hoyer und Dr. Harald Schwaetzer
ein weiteres Symposion über den Philosophen Gideon Spicker. Der aus Spickers
Selbstbiographie stammende Satz: "Eine Religion in philosophischer Form auf
naturwissenschaftlicher Grundlage" war titelgebend. In drei Sektionen wurde Gideon
Spickers Religionsphilosophie im Kontext seines Lebens, seines Werkes und seiner Zeit von
internationalen Teilnehmern referiert. Tagungsort war die Insel Reichenau, Spickers
Geburtsort. Zu Spickers Gedenken wurde ferner an seinem Grab ein Kranz niedergelegt. Die
zu Spickers biographischen Umständen unmittelbar gegebene Nähe macht im Zusammenhang mit
dem 2. Gideon Spicker - Symposion die erwähnte Selbstbiographie hier besonders
empfehlenswert:
Schwaetzer, Harald und Henrieke Stahl-Schwaetzer (Hrsg.): Gideon Spicker: Vom Kloster ins akademische Lehramt. Schicksale eines ehemaligen Kapuziners. Regensburg 1999. (S. Roderer Verlag; Philosophie Interdisziplinär; Bd. 2) [ISBN 3-8978-094-9]
Einige ehemalige Teilnehmer des Methodologischen Kolloquiums
In alphabetischer Reihenfolge:
Crummenerl, Carl-Gerhard
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Veröffentlichungen
Crummenerl, Carl-Gerhard: Nicolai Hartmann und die Neubegründung der Ontologie. In:
Herbst, August und Harald Schwaetzer (Hrsg.): Philosophie ist Kritik. Zur Methodologie von
Physik und Metaphysik. Festschrift für Ulrich Hoyer. Regensburg 1998. S. 107-122.
[Roderer, ISBN: 3-89073-255-0, 160 S., 39,80 DM]
Interessengebiete
Carl-Gerhard Crummenerls Interessenschwerpunkt
bildet das Werk des Philosophen Nicolai Hartmanns, auch als Thema der lfd. Dissertation. Intensiv befaßt hat er sich ferner mit den Philosophien von Wolfgang Cramer und José Ortega y Gasset.
Girke, Birgit
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Lebenslauf
geb. in Wolfsburg. 1991 Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg.
Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg. Studium Kath. Theologie, Sozialwissenschaften
und Philosophie (alle Fächer Lehramt Sek I/II) an der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster; Referandariat, Städtisches Gymnasium Nottuln (Studienseminar Bocholt);
seit 2003 im Schuldienst am Berufskolleg.
Praktika/Nebentätigkeiten
Von 1990-94 freie Mitarbeiterin/Altenpflegerin im sozialen Bereich
(Behindertenwohnheim, Altenpflegeheim);mehrfach Werksstudentin bei VW in Wolfsburg;
langjährige freie Mitarbeit im Bischöflichen Generalvikariat Münster (Schulseelsorge);
SS 93 - WS 96/97 Studierendenvertreterin in der Fachschaft Katholische Theologie;
WS 97/98 Mitleitung des Studienprojektes 'Soziologie des Fußballs. Fußball als
identitätsstiftende Instanz?' am Institut für Soziologie/Sozialwissenschaften,
Münster.
Veröffentlichungen
In Philosophie Staatsarbeit im Mai 2000 vorgelegt, Bereich Religionsphilosophie,
Thema: Gideon Spickers Kritik und Verteidigung der Gottesbeweise.
Für das Inhaltsverzeichnis klicken Sie hier [link]
Birgit Girke war auf dem 2. Gideon Spicker Symposion 2000 mit dem Vortrag 'Spickers Kritik und Verteidigung der Gottesbeweise' vertreten.
Herbst, August
August Herbst |
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Lebenslauf
Veröffentlichungen
Bücher
Herbst, August und Harald Schwaetzer:
Philosophie ist Kritik. Festschrift für Ulrich Hoyer. Hrsg. von August Herbst
und Harald Schwaetzer. Regensburg 1998. S. 21-39.
[Roderer, ISBN: 3-89073-255-0, 160 S., 39,80 DM]
Aufsätze
Herbst, August: Phänomenale Metaphysik.
In: Herbst, August und Harald Schwaetzer (Hrsg.): Philosophie ist Kritik. Zur
Methodologie von Physik und Metaphysik. Festschrift für Ulrich Hoyer. Regensburg
1998. S. 143-159. [Roderer, ISBN: 3-89073-255-0, 160 S., 39,80 DM]
Herbst, August: Theodor Ziehens psychologische Erkenntnistheorie. In: Schwaetzer, Harald und Henrieke Stahl-Schwaetzer (Hrsg.): L'homme machine? Anthropologie im Umbruch. Ein interdisziplinäres Symposion. Hildesheim 1998 (= Philosophische Texte und Studien. Bd. 45). S. 49-67. [Olms, ISBN: 3-487-10639-6, 310 S., 68,- DM]
Herbst, August: Erscheinung oder
Schein? Anmerkungen zu Spickers Kritik an Kant und Lange. In: Hoyer, Ulrich
und Harald Schwaetzer: Kampf zweier Weltanschauungen. Metaphysik zwischen Naturwissenschaft
und Religion im Werk Gideon Spickers. Hildesheim 1999. (=Philosophische Texte
und Studien, Bd. 48). S. 63-90
Herbst, August: Solipsistische Ethik. In: Schwaetzer, Harald u. Stahl-Schwaetzer,
Henrieke (Hrsg.): Aisthesis: die Wahrnehmung des Menschen; Gottessinn, Menschensinn,
Kunstsinn; ein interdisziplinäres Symposion. Regensburg 1999. (=Philosophie
interdisziplinär; Bd. 1). S. 213-229. [Roderer ISBN 3-89783-050-7]
Interessengebiete
Interessenschwerpunkt bildet das
Werk des Psychiaters und Philosophen Theodor Ziehens. (...)
August Herbst war auf dem 2. Gideon Spicker Symposion 2000 mit dem Vortrag 'Glaube
trotz(t) Wissen. Spicker und James' vertreten.
Hinweis: Siehe für mehr Informationen,
Auszügen aus den Aufsätzen etc. August Herbsts Homepage (URL neben Foto anklicken),
die insbesondere Theodor Ziehen (Abb.!) gewidmet ist.
Poggemann, Christoph
Von Christoph Poggemann ist im Internet ein Aufsatz zum Stöchiometriebegriff von Jeremias Benjamin Richter erschienen. Ein Auszug:
"Im Mittelpunkt des Werkes
'Anfangsgründe der Stöchiometrie' (1792-1794) steht nicht die Chemie, sondern
die christliche Theologie, die sich der platonischen Metaphysik bedient, um
mit Hilfe der mathematischen Strukturen der platonischen Weltseele einen christlichen
Gottesbeweis zu führen.
Der Autor dieses Werkes und Schüler Immanuel Kants, Jeremias Benjamin Richter
(1762-1807), glaubte, durch synthetische Urteile apriori die Kenntnisse in der
Chemie erweitern zu können. Das wichtigste Forschungsmotiv J.B.Richters ist
nicht primär in der ökonomischen Nutzanwendung stöchiometrischer Naturgesetze
zu suchen, sondern liegt vielmehr im theologisch-metaphysischen Bereich."
URL zum Aufsatz:
http://www.geocities.com/Athens/Marble/1987/RichterStoichiometry_Geframed/Richter_Stoichiometry_FrameSet.html
Ruschmeier, Ilona
Dr. Ilona Ruschmeier
Lebenslauf
Ilona Ruschmeier, geb. 1969, 1988 bis 1994 Studium der Mathematik und Philosophie
für das Lehramt, Sekundarstufe I und II, in Münster. Promotion nach dem ersten
Staatsexamen bis 1998 in Philosophie mit den Nebenfächern Mathematik und Pädagogik;
2 Jahre Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl ihres Doktorvaters
Ulrich Hoyer. Referendarin am Kardinal-von-Galen-Gymnasium in Münster-Hiltrup.
Zur Zeit tätig in Berlin.
| Veröffentlichungen
Bücher |
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Aufsätze
Transzendenz
und Immanenz. Warum die Philosophie Bernhard Renschs mit dem transzendenten
und personalen Gott des Christentums nicht zu vereinbaren ist. (1997)
Die Außenwelt - ein ewiges Problem? In: Herbst, August und Harald Schwaetzer (Hrsg.): Philosophie ist Kritik. Zur Methodologie von Physik und Metaphysik. Festschrift für Ulrich Hoyer. Regensburg 1998. S. 123-142. [Roderer, ISBN: 3-89073-255-0, 160 S., 39,80 DM]
L'homme machine! Argumente eines Biologen gegen die Willensfreiheit. In: Schwaetzer, Harald und Henrieke Stahl-Schwaetzer (Hrsg.): L'homme machine? Anthropologie im Umbruch. Ein interdisziplinäres Symposion. Hildesheim 1998 (= Philosophische Texte und Studien. Bd. 45). S. 69-90. [Olms, ISBN: 3-487-10639-6, 310 S., 68,- DM]
Wider die Metaphysikfeindlichkeit. Über Spickers Versuch, der Metaphysik wieder zu dem ihr gebührenden Platz zu verhelfen. In: Hoyer, Ulrich und Harald Schwaetzer: Kampf zweier Weltanschauungen. Metaphysik zwischen Naturwissenschaft und Religion im Werk Gideon Spickers. Hildesheim 1999. (=Philosophische Texte und Studien, Bd. 48) S. 91-108.
| Schwaetzer,
Harald
Prof. Dr. Harald Schwaetzer |
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Lebenslauf
Harald Schwaetzer.
Geb. 1967. Dr. phil. habil.
Zur Zeit Lehrstuhl für Philosophie an der Alanus Hochschule;
Studium der Lateinischen Philologie, Ev. Theologie, Pädagogik und Philosophie
in Münster, 1. Staatsexamen 1994, 2. Staatsexamen 1996, Promotion 1997, Tätigkeit
als Gymnasiallehrer 1997. 2002-2007 Inhaber der Stiftungs-Dozentur für Cusanus-Forschung
am Institut für Cusanus-Forschung der Universität und der Theologischen Fakultät
Trier. 2005 Habilitation an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster im
Fach Philosophie. Januar bis Juni 2007 "Fellow in Residence“ am "Vlamish
Academic Centre“ der Königlich Flämischen Akademie von Belgien für Wissenschaften
und Künste im Rahmen des Projektes: "Techniques of Visualisation and Theories
of Vision in the First Half of the 15th Century".
Veröffentlichungen
Der aktuelle Stand der Publikationen ist der Homepage der Alanus Hochschule
(siehe unten) zu entnehmen.
Veröffentlichungen
(Stand bis Feb. 2000)
Forschungsgebiete
Wissenschaftsgeschichte
der frühen Neuzeit, Anthropologie, Ethik, Erkenntnistheorie / Neukantianismus,
Religionsphilosophie.
Gründungen/Herausgaben
u.a.
Gründung und Herausgabe
der Reihe Philosophie interdisziplinär.
Gründung und Herausgabe der Reihe Texte zum frühen Neukantianismus
Gründung der "Köwericher Akademischen Tage" (mit Henrieke Stahl-Schwaetzer);
interdisziplinäre Symposien zu aktuellen gesellschaftlich-kulturellen Themen.
1997: L'homme machine? Anthropologie im Umbruch, 1998: Aisthesis. Die Wahrnehmung
des Menschen, 1999: Der Traum Europas.
Hochschuldidaktische bzw.
-politische Tätigkeiten
Fachdidaktische
Konzeption und Durchführung des "Pilotprojekt Latinum" für das Land
Rheinland-Pfalz.
Hinweis: Intensivkurs Latein
zwischen Abitur und Studium. Auskünfte erteilt: Akad. Direktor Dr. Bernd Herzhoff,
Fachbereich II, Klassische Philologie der Universität Trier. 56286 Trier.
Gemeinsam mit Ulrich Hoyer, siehe Hoyer, war Harald Schwaetzer Organisator der beiden ersten Gideon Spicker - Symposien (3. Symposion: Geschichte, Entwicklung, Offenbarung. Gideon Spickers Geschichtsphilosophie. 3. Gideon Spicker-Symposion. Hgg. H. Schwaetzer / Chr. Schweizer, Regensburg 2005).
Alanus Hochschule Alfter:
http://www.alanus.edu/
Sendker, Werner Bernhard
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Lebenslauf
Werner Bernhard Sendker. Geb. 1965. M.A. 10/1990-1993 Lehramtstudium
der Philosophie und Sozialwissenschaft in Münster. Ab WS/1993: zusätzlich KOM
(Kulturwissenschaft, Organisation und Management). 09/1994-03/1995: Studienaufenthalt
am University College of Swansea (Wales, GB). Abschluß 1999 in den Fächern Philosophie,
Wirtschaftspolitik und angewandte Kulturwissenschaft. Seit 09/99 vollberuflich
tätig als Vertriebsassistent bei einer Firma in Düsseldorf im Bereich Financial
Solutions. Zur Zeit tätig bei einer Bank in Frankfurt.
| Veröffentlichungen
Bücher |
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Hinweis: Sie können das Buch von
Herrn Sendker beim Der Andere Verlag lesen (pdf-Datei): http://der-andere-verlag.de/buecher/sendker.html
Für Bestellmöglichkeiten und Online-Rezensionen (Roland Wagner; Kirstin Zeyer)
siehe auch bei Amazon.de:
URL: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934366333/028-4117211-8747705
Das Buch des ehemaligen Kolloquiumteilnehmers Werner Bernhard Sendker ist die
Veröffentlichung seiner Magisterarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich interdisziplinär
mit den Gebieten der Erkenntnistheorie, Naturphilosophie, Naturwissenschaft
und der Wissenschaftsgeschichte. Neben den Quellen klassischer Autoren wie Newton,
Leibniz und Kant liegt ein weiteres Hauptaugenmerk auf der Speziellen Relativitätstheorie
Einsteins. Die Auswirkungen dieser Theorie auf die Philosophie werden anhand
der Autoren Reichenbach, Driesch, May und Hoyer kritisch beleuchtet. Ziel des
Autors ist es aufzuzeigen, wie problematisch die Kosmologie auch nach der Relativitätstheorie
geblieben ist. Das Buch akzentuiert daher Raum und Zeit in ihrer Bedeutung als
'weltkonstituierende Koordinaten empirischen Seins' und fordert die ins Stocken
geratene Diskussion erneut heraus.
(c) Alle Rechte vorbehalten, 1999ff.
Kirstin Zeyer, Münster,
http://www.kirstin-zeyer.de