Titel und Inhalt der Rubrik
In dieser Rubrik finden Sie wechselnde und erweiterbare 'Zutaten und Ergänzungen' vor,
wie z.B. gesonderte Mitteilungen (News), einen Rückblick auf das Gideon Spicker Symposion
2000, Empfehlungen zu philosophischer Einführungsliteratur sowie eine Reihe
philosophischer Links. Der Titel 'Parerga und Paralipomena' soll die fortwährende
Ergänzung und/oder Änderung der Rubrik gestatten und zugleich zum Ausdruck bringen, daß
ihr Inhalt nicht lediglich als 'Sammelsurium' mißverstanden werden will.
Parerga:
- Plur. (griech.) (veraltet für Beiwerk, Anhang; gesammelte kleine
Schriften) Aus: DUDEN, Bd. 1
- (griech. "Nebenwerke, Beiwerke"), kleine Schriften. Schopenhauer gab seiner
Ergänzungsschrift zu seinem Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" den
Titel "P. und Paralipomena", Zutaten und Ergänzungen (Bde. 5 u. 6 der letzten
Gesamtausg., hrsg. von A. Hübscher, 1947). Aus: Philosophisches Wörterbuch, hrsg. von
Georgi Schischkoff, Stuttgart 1982 (Kröner).
Paralipomena:
- Paralipomenon, das; -s, ...mena meist Plur. (griech.) (Literaturw.
Ergänzung, Nachtrag; Randbemerkung) Aus: DUDEN, Bd. 1
- (griech. "Ausgelassenes"), Beiseitegelassenes, Nachträge. Aus:
Philosophisches Wörterbuch, hrsg. von Georgi Schischkoff, Stuttgart 1982 (Kröner).
News
Hier erscheinen regelmäßig gesonderte Mitteilungen.
Das Wirklichkeitsproblem in Transzendentalphilosophie
und Metaphysik
25.-27. November 2011
Von der Heinrich Barth-Gesellschaft durchgeführte Tagung.
http://www.heinrich-barth.ch
Philosophicum Basel
Am 17./18. September 2011 wird das Philosophicum, ein "Entfaltungsort
für Forschungsinitiativen, Bildungsangebote und kulturelle Veranstaltungen"
neu eröffnet.
http://www.philosophicum.ch
Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte
Ein beachtliches und vielfältiges Programm bietet die Kueser-Akademie
für Europäische Geistesgeschichte, Bernkastel-Kues.
http://www.kueser-akademie.de
Hermann Cohen und Heinrich Barth Im Spannungsfeld
von Ursprungs- und Existenzphilosophie
Kolloquium am Samstag 31. Oktober 2009, 10.15
-17 Uhr Philosophisches Seminar der Universität, Nadelberg 6-8, Basel. Veranstalter:
Hermann Cohen-Gesellschaft, Zürich, und die Heinrich Barth-Gesellschaft, Basel.
Für das Programm siehe die Homepage der Heinrich-Barth-Gesellschaft:
http://www.heinrich-barth.ch
Das Bild als Natur- und Weltanschauung
bei Darwin und in seiner Zeit
2. - 4. Oktober 2009
Tagung organiert vom Institut für philosophische
Bildung der Alanus Hochschule, in Kooperation mit dem „Zentrum für Europäische
Studien“ der Universität Trier. Für das Programm siehe die Veranstaltungshinweise.
http://www.alanus.edu
Bulletin der Heinrich Barth-Gesellschaft
Neuere Ausgaben des Bulletin stehen als pdf-Dokument
auch online zur Verfügung - siehe Rubrik Heinrich Barth-Gesellschaft.
http://www.heinrich-barth.ch
Cusanus-Portal
Neu: Elektronische Publikation der Opera omnia des Nikolaus von Kues mit Cusanus-Lexikon,
Übersetzung und Bibliografie im Internet - im Aufbau befindlich
http://www.cusanus-portal.de
Veranstaltungen
2007/2008 des Instituts für Cusanus-Forschung,
Trier
Fr., 30. Nov., bis So., 2. Dez. 2007 Internationales Kolloquium: „Neuplatonismusrezeption
im Deutschen Idealismus“ in München. Veranstaltet von der Schelling-Forschungsstelle
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem Institut für Cusanus-Forschung.
Fr., 11. Jan. 2008 4. Vortrag im Rahmen der Reihe „Große Köpfe um Cusanus“
Prof. Dr. Wolfgang Christian Schneider (Hildesheim): „Das Denken im Malen Jan
van Eycks“ Ort: Bibliothek des Priesterseminars, Zeit: 20.00 Uhr.
Mo., 28. Jan. 2008 Trierer Cusanus Lecture Prof. Dr. Alois Haas: „...
das Letzte unserer Sehnsüchte erlangen“. Nikolaus von Kues als Mystiker" (vorläufiger
Titel) Ort: Universität Trier, Hörsaal 1; Zeit: 18 h, c.t.
Mi. und Do., 27. und 28. Feb. 2008 Internationales Kolloquium an der
Universität Metz (Prof. Dr. Marie-Anne Vannier) (in Kooperation mit dem Institut
für Cusanus-Forschung): „Trinität in der Rheinischen Mystik und bei Nikolaus
von Kues“.
Fr., 7. März, bis So., 9. März 2008 Workshop für Studierende: „Cusanus
und die Malerei des 15. Jahrhunderts“ mit PD Dr. Elena Filippi (Humboldt-Stipendiatin,
München) und HD Dr. Harald Schwaetzer.
Fr., 11. April, bis So., 13. April 2008 Tagung der Internationalen Meister
Eckhart-Gesellschaft (Prof. Dr. Georg Steer), organisiert vom Institut für Cusanus-Forschung
und der Katholischen Akademie Trier: „Meister Eckhart und Nikolaus von Kues“.
Do., 31. Juli, bis So., 4. Aug. 2008 Internationaler Kongreß in Abo /
Turku (Finnland) in Kooperation mit dem Institut für Cusanus-Forschung, organisiert
von Dr. Iris Wikström: „Subjektphilosophie im Werden bei Nicolaus Cusanus“.
Di., 19. Aug., bis Sa., 23. Aug. 2008 2. Internationaler Lateinamerikanischer
Cusanus-Kongreß in Buenos Aires (zusammen mit dem Institut für Cusanus-Forschung),
veranstaltet vom Circulo de Estudios Cusanos de Buenos Aires (Prof. Dr. J. M.
Machetta / Prof. Dr. Claudia D’Amico).
August / September Von Mitte August bis Anfang September findet in Koblenz
die jährliche Cusanus-Akademie statt, kombiniert mit der Ausstellung „De visione
Dei. Vom Sehen zum Betrachten“ von Ekkehard Welkens. Veranstaltet wird die Akademie
von Koblenzer Cusanus-Gymnasium und der evangelischen Kirchengemeinde in Koblenz,
St. Florin, in Kooperation mit dem Institut für Cusanus-Forschung.
23. bis 25. Okt. 2008 Internationales wissenschaftliches Cusanus-Symposion
des Wissenschaftlichen Beirats der Cusanus-Gesellschaft in Trier: „De venatione
sapientiae – Von der Jagd nach Weisheit“.
Cusanus-Oper
Uraufführung am 24. November 2007 im Theater Trier
http://www.cusanus-oper.de/index.html
9. bis 16. September 2007 Internationales
Doppelsymposion in Brüssel und Bernkastel-Kues: Techniken der Visualisierung
und Theorien des Sehens
Das Programm findet sich auf
der Homepage des Instituts für Cusanus-Forschung, Trier:
http://www.cusanus.uni-trier.de
Veranstaltungen
erste Jahreshälfte 2007 des Instituts für Cusanus-Forschung
Montag, 29. Januar 2007, 18.00 Uhr Dr. Fritz Nagel (Basel):
Trierer Cusanus Lecture „Nikolaus von Kues - mathematicus theologus. Unendlich-
keitsdenken und Infinitesimalmathematik“ Veranstaltungsort: Universität Trier,
Hörsaal 1
Freitag, 23. Februar 2007, 20.00 Uhr 1. Vortrag im Rahmen der
Reihe: „Große Köpfe um Cusanus“ Prof. Dr. Gianlucca Cuozzo (Turin): Cusanus
und Alberti Ort: Bibliothek des Priesterseminares
Samstag, 3. März, bis Sonntag, 4. März 2007 Internationale und interdisziplinäre
Tagung „Nikolaus von Kues als Europäer“ an der Katholischen Akademie Trier in
Verbindung mit dem Cusanus-Studien-Zentrum der Universität Nijmegen (NL) und
dem Centre Autonome d’Enseignement de Pédagogie Religieuse der Universität Metz;
eine Veranstaltung im Rahmen von Luxemburg und Großregion: Kulturhauptstadt
2007 (siehe Homepage des Institutes).
Montag, 5. März 2007 „Nicolaus Cusanus: Europäer, Reformer, Rebell“.
Studientag für SchülerInnen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg, eine
Veranstaltung im Rahmen von Luxemburg und Großregion: Kulturhauptstadt 2007,
an der Katholischen Akademie Trier Mittwoch, 14. März, bis Freitag, 16. März
2007 Kongreß „L’Anthropologie chez Eckhart et Nicolas de Cues“ an der Universität
Metz, veranstaltet von Frau Prof. Dr. Marie-Anne Vannier in Zusammenarbeit mit
dem Institut für Cusanus-Forschung
Freitag, 23. März, bis Sonntag, 25. März 2007 Workshop für Studierende
am Institut für Cusanus-Forschung. Thema: „Cusanus und Descartes"
Freitag, 20. April 2007, 20.00 Uhr Vortrag im Rahmen der Reihe „Cusanus
und der deutsche Idealismus“. Prof. Dr. A. Franz (Dresden): Cusanus und Schelling.
Ort: Bibliothek des Priesterseminares
Freitag, 27. April, bis Sonntag, 29. April 2007 3. Tagung junger Cusanusforscher/-innen
veranstaltet von Dr. Arne Moritz (Institut für Philosophie, Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg) und Dr. Franz-Bernhard Stammkötter (Institut für Cusanus-Forschung,
Universität Trier) in Halle an der Saale. Thema: „Ars imitatur naturam“ (siehe
Homepage des Institutes)
Freitag, 25. Mai 2007, 20.00 Uhr 2. Vortrag im Rahmen der Reihe: „Große
Köpfe um Cusanus“ Prof. Dr. Paul-Richard Blum: Cusanus und Lorenzo Valla Ort:
Bibliothek des Priesterseminares.
Neu: Website des Círculo de Estudios Cusanos
de Buenos Aires (CEC)
http://www.circulocusano.com.ar
Seit September 2006 informiert diese Website über die Aktivitäten
des CEC. Mit einer spanischen Bibliographie über Nicolaus Cusanus.
Oktober 2006 - eigene Angebote:
"Lebenskonzepte - Lebensentwürfe" (philosophische Werkstätte)
Im Rahmen der Trierer Kulturwoche für Familien, 29. September bis
03. Oktober 2006, Katholische Akademie Trier im Robert-Schumann-Haus, Termin:
02. Oktober 2006, 9:30 - 12:30 Uhr.
Informationen: http://kat-akademie.dioezese-trier.paulinus.de
Paul Jostock und Karl Marx. Ein christlicher
Sozialreformer aus der Trierer Region auf der Suche nach einem dritten Weg (Vortrag)
Am Mittwoch, 18. Oktober 2006, 19.30 Uhr, im Museumscafé des Karl-Marx-Hauses,
Brückenstraße 10, Trier. Mit anschließender Diskussionsmöglichkeit.
lnformationen: http://www.fes.de/marx
März 2006: Neuerscheinung zur Philosophie
Hugo Dinglers
Wissenschaft und Leben. Philosophische Begründungsprobleme in Auseinandersetzung
mit Hugo Dingler. Hg. Peter Janich. Bielefeld 2006. (Veröffentlichung anläßlich
der Tagung zum 50. Todestag Hugo Dinglers, 2.-3. Juli 2004 in Marburg, Phillips-Universität)
[transcript Verlag; ISBN 3-89942-475-1]
Aktualisierung des Schriftenverzeichnisses
von Prof. Dr. Ulrich Hoyer
Da Herr Prof. Dr. Ulrich Hoyer dankenswerterweise die benötigten Ergänzungen
zur Verfügung gestellt hat, konnte sein vollständiges Schriftenverzeichnis
(siehe Rubrik 'Kolloquium', 'Leitung') erneut im Januar 2006 aktualisiert werden.
Heinrich Barth - Neuerscheinung
Von Christian Graf, Alice Loos und Harald Schwaetzer aus dem
Nachlaß neu herausgegeben worden ist die Vorlesung von Heinrich Barth:
Philosophie der theoretischen Erkenntnis. S. Roderer-Verlag, Regensburg 2005.
(Philosophie Interdisziplinär, Bd. 14)
Veranstaltungen
2006 des Instituts für Cusanus-Forschung
Montag, 30. Januar 2006, 18.15 Uhr Cusanus-Lecture 2006:
„Nikolaus von Kues und die Kraft des Wortes“ von Prof. Dr. João Maria André
(Coimbra, Portugal) (Hörsaal 1 der Universität Trier); Freitag, 17. Februar
2006, 20.00 Uhr 1. Vortrag im Rahmen der Reihe "Cusanus und der deutsche
Idealismus“: "’der Punkt sey der Kreis in seinem Chaos.’ Cusanische Kreisbildlichkeit“
von PD Dr. Paul Ziche, München Die Vorträge finden jeweils um 20 h in der Bibliothek
des Priesterseminares statt; Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. März 2006
Cusanus-Workshop für Studierende im Institut für Cusanus-Forschung zum Thema
„Die Mathematik des Cusanus“ unter der Leitung von PD Dr. Gregor Nickel, Tübingen,
und Dipl. Math. Tom Müller, Trier; Mittwoch, 10. Mai 2006 Kongreß "La
doctrine sur l´église chez Eckhart et Nicolas de Cues“ an der Universität Metz,
veranstaltet von Frau Prof. Dr. Marie-Anne Vannier in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Cusanus-Forschung; Freitag, 14. Juli 2006, 20.00 Uhr 2.
Vortrag im Rahmen der Reihe "Cusanus und der deutsche Idealismus“: "Das
Prinzip der Unendlichkeit von Cusanus bis Hegel“ von Prof. Dr. Dr. Claus-Arthur
Scheier, Braunschweig; Mittwoch, 20. September, bis Freitag, 22. September
2006 Internationaler Kongreß mit dem Thema "Heritage of Nicolaus Cusanus
and tradition of European philosophy“ an der Universität St. Petersburg, veranstaltet
von der St.-Petersburg Society for Studies of Cultural Heritage of Nicolaus
Cusanus at Faculty of Philosophy of the St. Petersburg State University und
dem Institut für Cusanus-Forschung.
Zweiter
Teil des Internationalen Wissenschaftlichen Cusanus-Doppel-Symposion
über die
Sermones des Nikolaus von Kues, vom 20.-22. Oktober 2005 in Trier. Thema: Die
Sermones des Nikolaus von Kues: Mehr als ein geistesgeschichtlich bedeutsames
Erbe? Mehr Informationen zum Programm am Institut für Cusanus-Forschung,
Domfreihof 3, 54290 Trier, Tel.: 0651/145510, e-mail: fuhrmann@uni-trier.de
Selbstanzeige
- Zeyer, Kirstin: Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert, Neuerscheinung im Juni
2005
Meine im Oktober
2004 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster angenommene
Dissertation ist im Georg Olms Verlag Hildesheim erschienen. Nähere Informationen
zu dem Buch finden Sie in der Rubrik Veröffentlichungen.
Cusanus-Workshop
für Studierende vom 22. bis 24. Juli 2005
Der Albergati-Brief des Nicolaus Cusanus. Leitung: Dr. Kirstin Zeyer
/ Anja Ruzika / Tom Müller. Ort: Institut für Cusanus-Forschung, Trier. Teilnehmerzahl:
max. 15 Pers.
Der Albergati-Brief: Am Dreifaltigkeitsfest des Jahres 1463 kleidete der Kardinal
Nicolaus Cusanus einen Novizen von Montoliveto namens Nikolaus von Bologna mit
dem Mönchshabitat ein. Bei dieser Gelegenheit übersandte er dem „eifrigen Jüngling“
auch einen Brief, in dem er ihn zum nötigen Fleiß in seinen künftigen Aufgaben
ermahnte. Darüber hinaus enthält diese kleine Schrift, die zur Zeit am Institut
für Cusanus-Forschung neu übersetzt und kommentiert wird, einen konzentrierten
Überblick der cusanischen Philosophie. Deshalb wird dieser unter der Bezeichnung
„Albergati-Brief“ bekannte Traktat von vielen Cusanus-Forschern als das Vermächtnis
des Kardinals von St. Peter in Ketten angesehen. Auf unserem Workshop soll diese
Schrift im ganzen gelesen und interpretiert werden.
Programm
Freitag, 22.07.05 Anreise 14.00 Uhr Beginn mit Kaffee und Kuchen 15.00 – 16.30
Uhr Einführung. Lektüre und Besprechung (1 – 11) Kaffeepause 17.00 – 18.30 Uhr
Lektüre und Besprechung (12 – 21) Gemeinsam organisiertes Abendessen im Institut
Samstag, 23.07.05 9.00 – 10.30 Uhr Lektüre und Besprechung (22 – 29) Kaffeepause
11.00 – 12.30 Uhr Lektüre und Besprechung (30 – 43) Gemeinsam organisiertes
Mittagessen im Institut 15.00 – 16.30 Uhr Lektüre und Besprechung (44 – 52)
Kaffeepause 17.00 – 18.30 Uhr Lektüre und Besprechung (53 – 58) Gemeinsames
organisiertes Abendessen im Institut
Sonntag, 24.07.05 9.00 – 10.30 Uhr Lektüre und Besprechung (59 – 72) Kaffeepause
11.00 – 12.30 Uhr Abschlußdiskussion Imbiß; Abreise.
Für nähere Informationen bzw. zur Anmeldung wenden Sie sich bitte
an das Institut für Cusanus-Forschung, Domfreihof 3, 54290 Trier. Tel:
0651/14551-0 Fax: 0651/14551-25 e-mail: cusanusf@uni-trier.de
Cusanus
in der Geschichte des Platonismus, Freitag, 24. Juni 2005, 20.00 Uhr
Prof. Dr. William J. Hoye: Die Grenze des Wissens. Nikolaus von Kues
in Auseinandersetzung mit der mystischen Theologie des Dionysius Areopagita.
Ort: Bibliothek des Priesterseminar, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier.
Kolloquium
zur Philosophie Heinrich Barths, Samstag, 11. Juni 2005, 10 Uhr
Veranstalter: Heinrich-Barth-Gesellschaft. Ort: Barocksaal des „Rollerhofs“,
Münsterplatz 20, CH-4051 Basel. Es sind zwei Vorträge vorgesehen. Dr. Stefan
Brotbeck (Basel): „Annäherung an die ‚transzendentale Transzendenz’“; Prof.
Dr. Stephan Grätzel (Universität Mainz): „Die Öffnung der Geschichte durch die
Phänomenologie Heinrich Barths“.
Cusanus
in der Geschichte des Platonismus, Freitag, 29. April 2005, 20.00 Uhr
Prof. Dr. Johann Kreuzer: Der Geist als imago Dei. Cusanus und Augustinus.
Ort: Bibliothek des Priesterseminar, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier.
5. Köwericher
Akademische Tage
Soziale Gerechtigkeit - Zur Würdigung Paul Jostocks. 21.-24. April
2005 in Köwerich. Zum vollständigen Programm führt die Homepage der
Köwericher Akademischen Tage:
http://www.koakta.de
Google Scholar
(Tip!)
Ein speziell auf wissenschaftliche Recherche ausgelegtes Suchwerkzeug
von Google (im Beta-Stadium):
http://scholar.google.com/
Hugo Dingler - Gesammelte Werke auf CD-Rom
Die gesammelten Werke Hugo Dinglers sind im Karsten Worm Verlag erschienen:
http://www.infosoftware.de/dingler.htm
Erhältlich ist die CD-Rom z.B. auch bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt
(WBG).
Hugo Dingler Tagung 2./3. Juli 2004 in
Marburg, Philipps-Universität
Die Tagung fand aus Anlass seines 50. Todestages (29.6.2004) statt. Ort: Senatssaal,
Biegenstraße 12. Veranstalter: Prof. Dr. Peter Janich. Vorträge/Programm
(die Vorträge werden veröffentlicht):
Freitag
14.15 - 15.00 L. Amiras:
Hugo Dinglers Geometriebegründung
15.00 - 15.45 M. Wille:
Das Parallelenproblem
16.00 - 16.45 G. Trendler:
Hugo Dingler und das Maßproblem in der Psychologie
16.45 - 17.30 M. Weingarten:
Die Natur als das Unverfügbare?
18.00 - 18.45 U. Weiß:
Hugo Dingler, Hitler und die Juden
Samstag
9.15 - 10.00 U. Hoyer:
Hugo Dinglers Methode der Physik
10.00 - 10.45 M. Gutmann:
Hugo Dingler und die Biologie
11.00 - 11.45 H. Schwaetzer:
Zur Religionsphilosophie Hugo Dinglers
11.45 - 12.30 K. Zeyer:
Operative Erkenntnistheorie und methodischer Idealismus Hugo Dinglers
14.30 - 15.15 J. Wernecke:
Dinglers "Prinzip der pragmatischen Ordnung" in einem handlungstheoretischen
Kontext
15.15 - 16.00 R. Thun:
J.F. Lyotard und H. Dingler als Diskurstheoretiker
16.30 - 17.15 P. Janich:
Hugo Dingler und der Apriorismus
Hugo Dingler zum Gedenken - Sonntag, 4.
Juli 2004 in Aschaffenburg
10 Uhr, Aschaffenburger Altstadtfriedhof: Kranzniederlegung am Grab Hugo Dinglers.
11 Uhr, Schloß Johannisburg, Hofbibliothek: Gedenkfeier im Lesesaal, u.a.
mit dem Vortrag "Hugo Dingler - Messen und Philosophieren" von Prof.
Dr. Jörg Willer, M.A.
Heinrich Barth
Im Anschluß an meinen Vortrag 'Heinrich Barths Philosophie der praktischen
Vernunft' am Sa., 14. Februar 2004 in Basel, habe ich eine kurze Notiz über
den wenig bekannten, aber sehr interessanten, Philosophen in die Rubrik 'Interessengebiete'
eingebracht.
NEU: Seit Juni 2004 ist die gründlich informierende Heinrich Barth - Homepage
im Internet zu erreichen:
Heinrich Barth
Forum
Mit Wegfall des Forums seit dem 16. Oktober 2003 möchte ich unter den vielen
alternativen philosophischen Webforen auf eine Ausweichmöglichkeit hinweisen:
PhilTalk Philosophieforen
Untergliedertes Philosophieforum von Uwe Wiedemann.
3. Gideon Spicker-Symposion
Vom 7. bis 9. September 2003 fand in Luzern/Weggis das 3. Gideon Spicker-Symposion statt mit dem Thema: Geschichte, Entwicklung, Offenbarung. Zur Geschichtsphilosophie Gideon Spickers. Organisation: Dr. Harald Schwaetzer, Universität Trier und Dr. Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizer Kapuziner.
Aktualisierung
Das vollständige Schriftenverzeichnis von Prof. Dr. Ulrich Hoyer (siehe Rubrik
'Kolloquium', 'Leitung') konnte im Januar 2003 aktualisiert werden, da Herr Hoyer
dankenswerterweise die entsprechenden Ergänzungen zur Verfügung gestellt hat.
Beitrag von J. Z. Herrenberg
Phil. in NL - neu in dieser Rubrik ist ein lesenswerter Kurzbeitrag (Original/Übersetzung) des niederländischen Autors J.Z. Herrenberg zum Verhältnis Niederlande-Deutschland ('Eulenspiegel und Dr. Faustus?'). (15.12.02)
Neuerscheinung - Synthetische Quantentheorie
Das Buch 'Synthetische Quantentheorie' (ISBN: 3-487-11762-2) von Ulrich Hoyer ist im November 2002 im Georg Olms Verlag Hildesheim neu erschienen. Mehr Informationen über das Buch finden Sie hier in der Rubrik: Kolloquium, Leitung. Onlinebestellmöglichkeit: http://www.olms.de/
Hugo Dingler - Vortrag 'Philosophisches Quartett' 'Philosophische Praxen' Einführungsliteratur zur Erkenntnistheorie
(20. Jh.) und Wissenschaftstheorie Van Dale Online-Wörterbuch NL - NL Buch - Tip Ebenfalls nicht nur für Fachphilosophen lesenswert
ist 'Das Handwerk der Freiheit. Über die Entdeckung des eigenen Willens.' von
Peter Bieri (München/Wien 2001). Weitere Einzelheiten zu diesem Buch finden
Sie in dieser Rubrik unter dem Stichwort 'Einführungsliteratur'. CD-Rom Suchmaschinen (Auswahl) 13.-15. Oktober
2000 Hinweis: siehe Rubrik
'Links' weiter unten auf dieser Seite für mehr Informationen im Netz über Gideon
Spicker 2. Gideon Spicker Symposion "Eine Religion Gideon Spickers
Von Freitag, 13.10. Organisation Programm Freitag, 13. Oktober 2000 Samstag, 14. Oktober 2000 Sonntag, 15. Oktober
2000 Unterkunft (empfehlenswert!) und Anreise Einführungsliteratur Literaturhinweise
für Laien, Quereinsteiger, Studienanfänger Über den Autor (Information des Einbandes): Über das Buch: "Können wir das Ganze einfach
vergessen und weitermachen wie bisher? Natürlich können wir
das. Niemand zwingt uns dazu, nach einem Ausweg aus dem Irrgarten zu
suchen. Meistens fällt es ja auch gar nicht auf, daß die Dinge nicht so einfach
sind, wie wir glauben. Ein Richter muß ein ziemlich nachdenklicher Richter sein,
um zu bemerken, daß er eigentlich gar nicht richtig weiß, wie Lebensgeschichte,
Freiheit udn Verantwortung zusammenhängen. Doch wenn er einmal Verunsicherung
erfahren hat, zu der unser Nachdenken geführt hat, wird er wissen wollen,
wie sich die Sache denn nun verhält. Man lebt nicht gut mit dem Gefühl, gerade
über die wichtigsten Dinge keine Klarheit zu besitzen. Das ist der Grund, warum
es Philosophie gibt. Sie ist der Weg und die Anstrengung, über die grundlegenden
gedanklichen Dinge, die uns beschäftigen, Klarheit zu gewinnen. 'Darüber kann
man lange philosophieren.' Eine solche Einstellung spöttischer Resignation stellt
die Dinge auf den Kopf. Sie tut, als müßte es für immer willkürlich
bleiben, was wir über die tiefsten Dinge, die uns beschäftigen, glauben. Als
gehörte es gleichsam zur Natur dieser Dinge, daß es bei unauflöslichen Meinungsverschiedenheiten
bleiben muß. Bei Licht besehen, ist das eine erstaunliche Einstellung. Denn
man müßte einen Grund haben - einen sehr starken Grund -,
um sie zu verteidigen. Wie sollte er aussehen? In Wirklichkeit ist es umgekehrt:
Meinungsverschiedenheiten sind nicht der Endpunkt der Philosophie, sondern ihr
Anfang. Eine philosophische Beschäftigung mit einem Thema wie der Willensfreiheit
bedeutet den Versuch, in der Sache eine begründete Entscheidung herbeizuführen.
Und das geht. Davon handelt dieses Buch." (S. 26) Die zunächst verwirrenden Winkel des
Irrgartens sollten also nicht darüber hinweg täuschen, daß sich ein Weg und
Ausgang öffnet, sobald man sich erst einmal in Bewegung gesetzt hat. Über Anliegen und Verständlichkeit
des Buches: Schlußbemerkung Die oben aufgeführten
Bücher stellen eine persönliche Auswahl dar. Ergänzung
- Theodor W. Adorno: 'Philosophische Terminologie' Links Links auf
dieser Homepage Die Philosophie-Seiten philosophers
today - Informationsdienst Information
Philosophie - Online-Zeitschrift Aufklärung
und Kritik - Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie Friedrich
Nietzsche Friedrich
Nietzsche Immanuel Kant Karlsruher
Virtueller Katalog KVK Uni Köln -
Zeichensatz für (Alt)Griechisch Hinweis: Wolfgang
Kirsch gibt mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, ich selbst bin mit dem Zeichensatz
SGREEK MEDIUM sehr gut zurechtgekommen (hierfür a.a.O. Datei SFONT10.ZIP downloaden). Erich Schaber:
"Erziehung als ernstes Spiel - Vexierspielpädagogik" buch+medien
Online Philosophisches Seminar
der Westfälischen Wilhelms-Universität Gideon Spicker Theodor Ziehen Der Philotast - Online
Magazin / online publizieren Max-Stirner-Archiv
Leipzig Jokers
Restseller Zentrales Verzeichnis antiquarischer
Bücher (ZVAB) Elektrodynamik in neuer
Sicht www.philosophieren.de Rückblick: Philosophische Praxen Einzelne philosophische Praxen: PhiDi - Philosophische Dienstleistungen Sinnsuchen.de hentopan.de Nonkommerzielles Forum
für Kunst und Kultur gavagai.de "Gavagai" - das merwürdige Wort hat man doch schon einmal irgendwo
gehört? So ist es! Das Wort entstammt W.V.O. Quines Paradebeispiel für
seine These der Übersetzungsunbestimmtheit: ein Linguist, der die erste Übersetzung
der Sprache eines Dschungelvolkes anfertigt, hört einen Eingeborenen 'Gavagai'
sagen, während dieser auf ein Kaninchen zeigt. Das Problem hat Thomas Kuhn folgendermaßen
zusammengefaßt: "Quine hat [...] darauf hingewiesen, daß der Linguist,
der eine radikale Übersetzung erstrebt, sehr leicht entdecken kann, daß sein
Eingeborener deswegen 'Gavagai' gesagt hatte, weil er ein Kaninchen erblickte;
aber es ist schon viel schwerer dahinterzukommen, wie 'Gavagai' übersetzt werden
soll. Soll man dieses Wort mit irgendeinem der folgenden Ausdrücke wiedergeben:
'Kaninchen', 'Kaninchenart', 'Kaninchenteil', 'Auftauchen eines Kaninchens'
oder mit einem solchen Satz, an den man zunächst gar nicht denkt?" (Kuhn [1970]
1974:260)
Mit dem Vortrag 'Die Anfangsproblematik in methodischer und protophilosophischer
Deutung Hugo Dinglers' war ich vertreten zum Thema 'Philosophie des Anfangs -
Anfangen zu philosophieren' des 17. Kolloquiums der "Internationalen Gesellschaft
für Philosophische Praxis" (IGPP) http://www.igpp.org/
in Hergenrath/Belgien, vom 1. - 3. November 2002. Der Vortrag ist in der Rubrik
Interessengebiete / Hugo Dingler ab sofort als pdf-Datei abrufbar.
Für diese Fernsehsendung des ZDF verweise ich für Hintergründe/Themen
usw. auf die Homepage von Peter Sloterdijk, auf der Links zum philosphischen
Quartett sowie zum entsprechenden Forum beim ZDF bereitgestellt sind:
http://www.petersloterdijk.net
Neu in die Linkliste dieser Rubrik aufgenommen wurden Hinweise zum
Thema sowie Links zu einzelnen philosophischen Praxen. (15.04.02.)
Die Literaturliste ist seit dem 12.12.01 in der Rubrik 'Interessengebiete',
'Promotion', zu finden.
Neu hinzukommen in der Rubrik 'Phil. in NL', 'NL-Studium', eine Online-Nachschlagemöglichkeit
niederländischer Begriffe, die Sie von hier aus nutzen können. Das Suchresultat
erscheint dann auf der Van Dale Website. (neu seit 14.12.01)
Das mehrfach auf dieser Homepage empfohlene Buch von Klaus Held, 'Treffpunkt
Platon. Philosophischer Reiseführer durch die Länder des Mittelmeeres', ist
bei Reclam als Neuausgabe erschienen und um einen dritten Teil 'Von Florenz
bis Sevilla' (14.-16. Jh.) wesentlich erweitert worden. (3. erw. Aufl., 487
S., geb.)
Friedrich Nietzsche Werke
Herausgegeben von Karl Schlechta, mit der Biographie von Curt Paul Janz. Die
bis heute meistrezipierte Lese- und Studienausgabe ist derzeit besonders günstig
bei 'Jokers Restseller' erhältlich (Digitale Bibliothek, Bd. 31). Jokers Restseller
im Internet (dort leider ausverkauft, Stand: 11.03.04.)
http://www.jokers.de
Nach wie vor unverzichtbar für die Suche im Internet:
http://www.google.de
http://de.altavista.com
http://de.ask.com
Sicherer
surfen im Internet:
http://www.metager2.de
http://www.ixquick.com/deu/power-search.html
Klicken Sie
hier für den
Rückblick:
Bericht/Fotos
in philosophischer Form
auf naturwissenschaftlicher Grundlage".
Religionsphilosophie
im Kontext seines Lebens,
seines Werkes, seiner Zeit.
bis Sonntag, 15.10.2000
Auf der Insel Reichenau im
"Museum Reichenau"
(Ergat 1)

Die Tagung wurde freundlicherweise gefördert
von der
Fritz Thyssen-Stiftung
-Prof. Dr. Ulrich Hoyer (Münster)
-Dr. Harald Schwaetzer (Trier):
Theologische Fakultät Trier, Universitätsring
19, 54296 Trier, Tel.: 0651/201-3548;
E-mail: stahl@uni-trier.de
oder harald.schwaetzer@uni-trier.de
Fährgasse 4, 54340 Köwerich, Tel. /Fax: 06507/802395
Das Originalprogramm zum Herunterladen:
komprimierte Version: Programm.zip (ca. 630 KB)
nicht-komprimierte Version: Programm.doc (ca. 669 KB)
Hinweis: Klicken Sie zum
Herunterladen der nicht-komprimierten Version beim Internet Explorer
mit der rechten Maustaste auf das Dokument und wählen Sie 'Ziel
speichern unter'
Ab 18.00 Uhr: Ankunft und Abendessen im Hotel Inselhof
1. Sektion: Ein Leben zwischen Koster und Lehramt . Leitung: Prof.
Dr. Klaus Reinhardt, Trier
9.00
- 10.30 h : Die Reichenau - Spickers Jugendparadies (Treffpunkt: Hotel Inselhof)
Brigitte Ott-Penzkofer, Reichenau
10.45 - 11.00 h : Begrüßung. Ulrich Hoyer / Harald Schwaetzer
11.00 - 11.30 h : Frater German. Das Schicksal eines wissbegierigen Einfachprofessen
bei den Schweizer Kapuzinern des 19. Jahrhunderts. Christian Schweizer, Luzern
11.30 - 11.45 h : Kaffeepause
11.45 - 12.15 h : Der Streit um die Unfehlbarkeit in München. Armin Owzar, Münster
12.15 - 12.45 h : Die Freiburger Wende. Harald Schwaetzer, Trier
12.45 - 13.15 h : Diskussion
13.30 h : Mittagessen im Hotel Inselhof
2. Sektion: Spickers Religionsphilosophie in seinem Werk. Leitung: Prof. Dr.
Ernst Wolfgang Orth, Trier
15.30 - 16.00 h : "Die Religion ist eine Welt für sich" - Grundzüge
der Religionsphilosophie Gideon Spickers (1840 - 1912). Markus Enders, München
16.00 - 16.30 h : "Cognitio intuitiva". Erkenntnis und Glaube. Kirstin
Zeyer, Münster
16.30 - 16.45 h : Diskussion
16.45 - 17.15 h : Kaffeepause
17.15 - 17.45 h : Spickers
Kritik und Verteidigung der Gottesbeweise. Birgit Girke, Münster
17.45 - 18.15 h : Religion und Naturwissenschaft. Prof. Dr. Ulrich Hoyer, Münster
18.15 - 18.30 h : Diskussion
18.45 h : Abendessen im Hotel Inselhof
20.15 h : Musikkultur und
Religion zur Zeit Spickers. Matthias Schneider, Greifswald
22.00 h : Ausklang im Hotel Inselhof
9.30 h : Hl. Messe im Münster zum Kirchweihfest. Münsterpfarrer Alfons Weißer. Die Messe
wird musikalisch gestaltet mit folgenden Werken für Chor und Orchester: G. E.
Stehle: "Salve Regina-Messe", Anton Bruckner:"Locus iste",
Friedrich Silcher: "Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses".
3. Sektion: Spickers Religionsphilosophie in seiner Zeit. Leitung: Prof. Dr.
Ulrich Hoyer, Münster
11.00 - 11.30 h : "Wissenschaftliche Weltanschauung" - wissenschaftliches
Resultat, philosophische Spekulation oder religiöses Dogma? Paul Ziche, Jena
11.30 - 12.00 h : Gideon Spicker und der südwestdeutsche Neukantianismus. Christian
Krijnen, Nijmwegen
12.00 - 12.15 h : Diskussion
12.15 - 12.30 h : Kaffeepause
12.30 - 13.00 h : Glaube trotz(t)
Wissen. Spicker und James. August Herbst, Münster
13.00 - 13.30 h : Unsterblichkeit der Seele: Spicker und Strader. Henrieke Stahl-Schwaetzer,
Trier
13.30 - 13.45 h : Diskussion
14.00 h : Schlußwort. Ulrich Hoyer, Münster
Hotel Restaurant
Insel-Hof
Insel Reichenau im Bodensee
Pirminstraße 156 78479 Insel Reichenau
Telefon 07534/246 Fax 07534/580
http://www.inselhof-reichenau.de
E-Mail: info@inselhof-reichenau.de
Inhaber: Fam. Ott-Penzkofer
Die schnellste Route (Auto) ermitteln:
Falk-Online
Bahnverbindungen ermitteln: Deutsche Bahn AG
Sie sind kein Fachphilosoph und wollen auch nicht bloß einzelne Informationslücken
stopfen? Wer sich als Laie nicht mühselig oder ziellos durch das bereits sehr
differenzierte Informationsangebot im Internet klicken will (eine spezielle
Einstiegsseite für philosophische Laien ist mir nicht bekannt), sollte sich
nach wie vor besser in der Bibliothek/im Buchhandel umschauen. Natürlich ist
auch dort das Angebot groß und die Entscheidung fällt schwer. Folgende im Handel
erhältliche preiswerte Literatur, die sich ausdrücklich nicht an Fachphilosophen
wendet und leicht verständlich ist, möchte ich für den Anfang und/oder zum ständigen
Gebrauch empfehlen (achten Sie auf die aktuelle Auflage). Von märchenhaften
oder poppig-bunten Darstellungen mit der wohlmeinenden Absicht, die Frage 'Was
ist Philosophie?' gleichsam spielerisch zu beantworten, möchte ich dem ernsthaft
philosophisch Interessierten abraten. Diese ver-klären oft mehr durch verdoppelte
oder ablenkende Darstellungsebenen und eignen sich daher entgegen dem ersten
Anschein höchstens zur späteren Ergänzung.
-Hans Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie.
Frankfurt a. M. (Verlag: Fischer Taschenbuch)
Zweck des Buches:
"Dieses Buch wendet sich nicht an Fachphilosophen. Ihnen vermag es nichts
Neues zu sagen. Es wendet sich an die vielen, die - ob akademisch gebildet oder
nicht - inmitten der Arbeit und Sorge des Alltags und im Anblick der großen
geschichtlichen Umwälzungen und Katastrophen unserer Zeit den Versuch nicht
aufgeben, sich im Wege selbständigen Nachdenkens mit den Rätseln der Welt und
den ewigen Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen, und die die Annahme nicht
von vornherein zurückweisen, daß die Gedanken und Werke der großen Denker aller
Zeiten dabei Rat und Hilfe geben können."
Was ist Philosophie?:
"Sofern wir diese Frage der Reihe nach an die großen Philosophen richten,
werden enttäuscht werden, denn wir werden von jedem eine etwas andere Antwort
erhalten. Es ist natürlich, daß jeder das, was er als Philosophie betreibt und
lehrt, als die Philosophie erklärt. [...] Welche Gegenstände sind es
denn, mit denen sich die verschiedenen Philosophen in den verschiedenen Zeitaltern
beschäftigt haben? Darauf gibt es nur eine Antwort: mit allem. Es gibt eigentlich
nichts, was nicht Gegenstand der Philosophie sein könnte und es auch tatsächlich
gewesen ist. Vom Größten bis zum Kleinsten und Unbedeutendsten (freilich: was
ist bei tieferem Nachdenken unbedeutend?), von Entstehung und Aufbau der Welt
bis zum richtigen Verhalten im täglichen Leben, von den höchsten Fragen nach
Freiheit, Tod und Unsterblichkeit bis zum Essen und Trinken - alles kann Gegenstand
philosophischer Reflexion sein."
"Den Gesamtzusammenhang alles Seins hat allein die Philosophie zum Thema
(obgleich manche Einzelwissenschaften einen solchen Anspruch erheben mögen).
In der Tat ist es dieser Zug aufs Ganze und Umfassende, der die Philosophie
von den Einzelwissenschaften unterscheidet: Während diese sich in der Regel
die Erforschung und Darstellung eines bestimmten und begrenzten Erscheinungsgebietes,
wie eben Staat, Sprache, Geschichte, das organische Leben usw., zur Aufgabe
setzen, ist der Philosophie das Bestreben eigen - auch dort, wo sich das philosophische
Denken zunächst auf einen bestimmten und begrenzten Gegenstand richtet -, die
einzelnen Erscheinungen in einen großen, umfassenden Zusammenhang einzuordnen,
einen gemeinsamen Sinn in ihnen aufzufinden und unter anderem auch die Ergebnisse
der Einzelwissenschaften in einer Zusammenschau zu einem einheitlichen Weltbild,
einer Weltanschauung, zu verbinden."
"Auf eine theoretische, begriffliche Weise, durch Definition also, läßt
sich Philosophie und ihr Gegenstand nicht genau abgrenzen und festlegen, einfach
deswegen, weil Philosophie nicht ein abstrakter, ein für allemal festzulegender,
sondern ein geschichtlich gewordener und ständig sich weiterentwickelnder Begriff
ist. Letztlich bezeichnen wir eben bestimmte in der Entwicklung des menschlichen
Geistes aufgetauchte Probleme und die Versuche zu ihrer Lösung zusammenfassend
als Philosophie. In sie alle einzudringen und sich von ihnen eine Vorstellung
zu machen ist nur möglich, indem man sie sich in ihrem geschichtlichen Werden
vergegenwärtigt. Das heißt, Philosophie zu treiben ist nicht möglich, ohne Geschichte
der Philosophie zu treiben."
-Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe.
34 große Philosophen in Alltag und Denken. München. (Verlag: dtv)
Über das Buch (Rheinischer Merkur):
"Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und
Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden
Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten
Seinsreflexionen eines Heideggers, seinem kaufmännischen Freund Russels 'Zweifel
an den Prämissen' oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins 'Tractatus'
und die Ergebnisse der 'Philosophischen Untersuchungen' etwa plausibel machen,
und zwar so, daß ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis
vermittelt wird? Wilhelm Weischedel ... hat die Masse gelehrter, aber schwer
verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen
die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller
Weise so dargestellt, daß die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht
verständlich ist, ohne daß gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären. Die
philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur
geringe Umwege der anekdotischen Einführung in das Zentrum des jeweiligen Denkens,
ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen."
Weischedel zu Titel und Auswahl:
"Die Hintertreppe ist nicht der übliche Zugang zu einer Wohnung. Sie ist
nicht hell und geputzt und feierlich wie die Vordertreppe. Sie ist nüchtern
und kahl und manchmal ein wenig vernachlässigt. Aber dafür braucht man sich
für den Aufstieg auch nicht besonders vornehm kleiden. Man kommt, wie man ist,
und man gibt sich, wie man ist. Und doch gelangt man auch über die Hintertreppe
zum gleichen Ziel wie über die Vordertreppe: zu den Leuten, die oben wohnen."
"Daß aber die Philosophische Hintertreppe [...] unvollkommen bleibt, liegt
am Ende in der Sache selbst begründet. Denn wie könnte das Philosophieren zum
Vollendeten gelangen, wenn diese doch im Dasein des Menschen nie und nirgends
erreicht wird?"
-Klaus Held: Treffpunkt Platon.
Philosophischer Reiseführer durch die Länder des Mittelmeers. Stuttgart. (Verlag:
Reclam)
Über das Buch:
"Wer heute die Stätten der Griechen und Römer am Mittelmeer besucht, braucht
um Verständnishilfe nicht verlegen zu sein. Reiseführer und Handbücher in reicher
Zahl bieten eine Fülle von historischen Informationen, von kunstgeschichtlichen
und archäologischen Erklärungen. Darunter finden sich auch Hinweise auf die
antike Gedankenwelt: Philosophie und Wissenschaft, Religion und Theologie, politisches
Denken und Bildungswesen. Sie lassen ahnen, daß es einen geistigen Hintergrund
gibt, ohne den man die Ereignisse und Entwicklungen in der alten Kultur, den
Aufbau ihrer Städte und Heiligtümer, das Aussehen ihrer Baulichkeiten und Kunstwerke
im Grunde nicht verstehen kann. Der vorliegende Reiseführer soll in diese Gedankenwelt
einführen. [...] Die Neuartigkeit unserer modernen Welt hat uns von der antiken
Kultur unwiderruflich abgeschnitten. Und doch waren es Menschen wie wir, die
die tragenden Gedanken dieser Kultur entwickelt haben. Deshalb kann man auch
heute noch zu diesen Gedanken eine lebendige Beziehung herstellen und ihre Bedeutung
für unser gegenwärtiges Denken und Handeln erkennen. Darum geht es in diesem
Buch."
Methode der Wiederholung durch selbständige Kapitel:
"Die Selbständigkeit der Kapitel ließ sich nur durch gelegentliche Wiederholung
von wichtigen Gedanken und grundlegenden Informationen wahren. Solche Wiederholung
kann aber in der Philosophie einen guten Sinn haben. Die elementaren philosophischen
Gedanken sind vielfach nicht deshalb schwierig, weil sie zu kompliziert, sondern
weil sie zu einfach sind. So wie man seine Hand nicht sehen kann, wenn man sie
zu nahe vor Augen hält, liegen diese Gedanken zu nahe, um leicht eingängig zu
sein. Darum nützt es nichts, sie als bloße Information zu registrieren. Man
muß mit ihnen ein wenig vertraut werden, und dabei kann es nicht schaden, sie
in verschiedenen Zusammenhängen mehrmals durchzuspielen. Wer nur Informationslücken
stopfen möchte, kann den Reiz philosophischer oder ähnlicher Gedanken nicht
erfahren. Die Lektüre dieses philosophischen Reiseführers erfordert keine besondere
Gedächtnisleistung, wohl aber die Bereitschaft, in jedem Kapitel ein paar Gedankenschritte
mitzudenken."
Über den Titel:
"Laien erwarten vom Wissenschaftler zwar eine einfache Sprache und eine
Gedankenführung, die das Anspruchsniveau nicht zu hoch schraubt, aber sie verzichten
gerne auf die poppigen Aktualisierungen, mit denen sich Wissenschaftler neuerdings
beim Publikum anzubiedern suchen, nach dem Muster: 'Sokrates im Frisiersalon'
oder 'Epikur und die Gänseleberpastete'. [...] Der Titel 'Treffpunkt Platon'
ist eine kleine Konzession an unser Schlagzeilenbedürfnis. Aber er hat doch
sein Recht; der Leser kann in den folgenden Kapiteln feststellen, daß das Denken
Platons tatsächlich der Punkt ist, auf den man fast alle gedanklichen Entwicklungen
in der Antike vor- oder rückbeziehen kann. Dieser Reiseführer ist aber überhaupt
kein Platon-Buch. Er präsentiert vielmehr sehr unterschiedliche Denker und Gedanken
aus über tausend Jahren in Anbindung an ganz verschiedenartige Besichtigungsstätten."
-Peter Delius (Hrsg.): Geschichte der Philosophie.
Von der Antike bis heute. Köln 2000. (Verlag: Könemann)
Sehr knappes, nicht-gängiges Nachschlagewerk, allerdings besonders preisgünstig,
mit zahlreichen (klassischen) Illustrationen und mit praktischem Namens- u.
Begriffsregister.
-Peter Janich: Was ist Erkenntnis?
Eine philosophische Einführung. München 2000. (Verlag: Beck)
Über das Buch:
"Philosophen haben seit den Anfängen der Philosophie im antiken Griechenland
gefragt, was Erkenntnis ist. Dabei haben sie immer die Wissenschaften ihrer
Zeit als Beispiel für Erkenntnisgewinn genommen. Seit sich die modernen Naturwissenschaften
dem Menschen zugewandt haben, scheint der Vorgang des Erkennens ein Gegenstand
naturwissenschaftlicher Forschung geworden zu sein. Das Buch zeigt auch für
Laien verständlich, wie 'Erkenntnis' in die Zuständigkeit der Naturwissenschaften
geraten ist und welche Aufgabe dabei der Philosophie heute noch bleibt. Der
Leser wird an das Selber-Philosophieren herangeführt, so daß er am Ende eine
Erkenntnis vom Erkennen erworben hat."
Über den Titel:
"Der Buchtitel heißt nicht 'Was ist Erkenntnistheorie?' Dieser Titel könnte
beim Leser zur Recht die Erwartung wecken, ein historisches oder systematisches
Überblickswissen über die Theorien zu finden, die Philosophie und Wissenschaft
in ihrer langen Geschichte zu bieten haben. Wer sich auf die Lektüre eines Buches
über Erkenntnistheorie einläßt, hat dafür - wie klar oder verschwommen auch
immer - schon Gründe, oder wenigstens Motive oder Anlässe. In diesen Gründen
ist, selbstverständlich in einer groben Form, bereits der Unterschied von Theorie
und Praxis präsent. Erkenntnistheorien sind, als Theorien, Satzgebäude und die
in Satzgebäuden gefaßten Ansichten über Erkenntnis. Wer Erkenntnistheorien sucht,
hat sich gegenüber Erkenntnissen als Produkten dieser Praxis bereits in die
Position des (mit dem griechischen Wort für Zuschauer) theoros zurückgezogen
(S. 7f.). [...] Dem Leser soll vielmehr etwas ganz anderes geboten werden, nämlich
die Einladung zur Praxis des Erkennens. (S. 9)
Über Philosophieren und Philosophiegeschichte:
"Wer mit einem Blick auf die Fächereinteilung der heutigen Universität
von Philosophie spricht, meint ein kleines, meistens in den Geisteswissenschaften
angesiedeltes Fach. Und wer sich einer heute sehr beliebten Form anschließt,
erbetene Definitionen durch simple Beschreibungen zu ersetzen, kann die Frage
'Was ist Philosophie?' mit der billigen Antwort zurückgeben: was die Philosophen
treiben. [...] Bleibt die Frage, was (akademische) Philosophen treiben. Und
eine (soziologisch gültige) Antwort würde vielleicht lauten: Philosophen treiben
Philosophiegeschichte (etwa zu 95% der Personen, etwa zu 95% ihrer Zeit). Das
Wort 'Geschichte' ist zweideutig. Es bedeutet einerseits Geschehen und andererseits
Geschichtsschreibung, also Beschreibung des Geschehens. [...] Philosophiegeschichte
könnte [...] als Wissenschaft von einem Geschehen verstanden werden, das in
den menschlichen Handlungen des Philosophierens besteht. Und analog ist das
Schreiben einer Philosophiegeschichte nicht selbst Philosophieren, obgleich
- auch hier trägt die Analogie - Kenntnisse und Vermögen des Philosophierens
für den Philosophiehistoriker unerläßlich sind. Falsch wäre es aber, Philosophieren
und Philosophiegeschichte schreiben einfach gleichzusetzen [...]."(S. 22f.)
-Peter Bieri: Das Handwerk der Freiheit.
Über die Entdeckung des eigenen Willens. München Wien 2001. (Verlag:
Carl Hanser)
'Peter Bieri, 1944 in Bern geboren, studierte in London und Heidelberg. Forschungsaufenthalte
führten ihn nach Berkeley und Harvard. Seit 1993 ist er Professor für Philosophie
an der Freien Universität Berlin.'
Fortgeschrittene Studierende werden Bieri bereits als Herausgeber u. a. folgender
(gern als Einführungsliteratur empfohlene) Bände kennen:
Analytische Philosophie des Geistes. Königstein (Hain) 1981; 2. Auflage 1993.
Analytische Philosophie der Erkenntnis. Frankfurt (Athenäum) 1987; 2. Auflage
1992
Der Prolog führt in einen Irrgarten. Unsere Idee der Welt als eine verständliche
Welt verliert nämlich den Charakter des selbstverständlichen, sobald man diesen
Irrgarten betritt. Wozu aber sollten wir unsere gewohnte Sicherheit an diesem
Ort länger aufs Spiel setzen?...
"Nachdem ich eine Unzahl von Texten über Willensfreiheit gelesen und mich
an ihnen gerieben habe, schob ich sie eines Tages alle beiseite und fragte mich:
Was hast du an dem Thema nun eigentlich verstanden? Und: Was glaubst du, was
das hier ist: hier etwas zu verstehen? Aus dem Versuch, mir diese Fragen zu
beantworten, ist das vorliegende Buch entstanden. Es sollte ein genaues Buch
sein, und ein Buch, in dem auch über philosophische Genauigkeit nachgedacht
würde. Auf der anderen Seite wollte ich kein akademisches Buch schreiben, kein
Buch also, das schwerfällig wäre, indem es den Leser über die Schlachtfelder
der Fachliteratur schleifte. Nicht über die Texte anderer Autoren sollte gesprochen
werden, sondern einfach über Phänomene und Gedanken. [...] Und noch ein Ziel
habe ich mir gesetzt: Ich wollte über ein zum Verzweifeln komplexes Thema in
einfacher, mühelos fließender Sprache schreiben, die ohne unnötige Fremdwörter
und ohne Jargon auskäme. Die befreiende Erfahrung war: Es geht!"
Vielleicht ist Ihnen schon während der Lektüre der einzelnen Buchempfehlungen
aufgefallen, wie unterschiedlich das jeweilige Vorgehen ausgerichtet ist? Sie
sollten anfangs einfach nach Ihren persönlichen Neigungen gehen, bevor sie sich
für eines der empfohlenen oder auch ganz andere Bücher entscheiden. Folgende
Aspekte könnten in diesem Sinne eine Entscheidung beeinflussen, je nachdem was
Sie sich erwarten oder zumuten wollen:
-Störig, Kleine Weltgeschichte der Philosophie: "Philosophie zu treiben
ist nicht möglich, ohne Geschichte der Philosophie zu treiben."
-Weischedel, Die philosophische Hintertreppe: "Und doch gelangt man auch
über die Hintertreppe zum gleichen Ziel wie über die Vordertreppe: zu den Leuten,
die oben wohnen."
-Held, Treffpunkt Platon: "Wiederholung kann aber in der Philosophie einen
guten Sinn haben. Die elementaren philosophischen Gedanken sind vielfach nicht
deshalb schwierig, weil sie zu kompliziert, sondern weil sie zu einfach sind."
-Janich, Was ist Erkenntnis?: "Dem Leser soll vielmehr etwas ganz anderes
geboten werden, nämlich die Einladung zur Praxis des Erkennens. [...] Falsch
wäre es aber, Philosophieren und Philosophiegeschichte schreiben einfach gleichzusetzen."
-Bieri, Das Handwerk der Freiheit: "Man
lebt nicht gut mit dem Gefühl, gerade über die wichtigsten Dinge keine Klarheit
zu besitzen. Das ist der Grund, warum es Philosophie gibt. Sie ist der Weg und
die Anstrengung, über die grundlegenden gedanklichen Dinge, die uns beschäftigen,
Klarheit zu gewinnen."
Ob Theorie u./o. Praxis oder bloßes Schweigen, um mögliche Antworten auf die
Frage nach der Philosophie im allgemeinen oder nach der Erkenntnis nicht unnötig
einzuschränken, habe ich mich auf Literaturempfehlungen beschränkt und auf Definitionen
oder Anleitungen zur Philosophie verzichtet. Damit ist freilich eine Antwort
gegeben: nur das persönliche (und aktive) Bemühen um eine Antwort wird diese
auch erbringen.
Wenn Sie Fragen oder Hinweise zum Thema 'Philosophie für Laien' haben, schreiben
Sie mir. Auch Kritik nehme ich gerne entgegen.
Die Nachschrift der Vorlesungen Adornos aus den Jahren 1962/63 (erschienen
bei Suhrkamp, Bd. I, 1. Aufl. 1973; Bd. II, 1. Aufl. 1974) empfehle ich nicht
nur Studienanfängern. Adorno setzt in seiner eigentlich nicht zur Veröffentlichung
bestimmten Vorlesung beredt auseinander, was unter der Sache der Philosophie
zu verstehen ist und wie 'schillernd' bzw. vieldeutig die philosophische Terminologie
ist. Die beiden Bände eignen sich auch als Nachschlagewerke, zum Beispiel, um
sich über die (historisch wandlungsreiche) Bedeutung der Begriffspaare bzw.
Disjunktionen 'Idealismus und Realismus', 'Rationalismus und Empirismus' sowie
- 'windschief' dazu - 'Spiritualismus und Materialismus' zu orientieren. Der
zweite Band ist stärker der philosophischen Terminologie im engeren Sinne gewidmet,
wie von Adorno beabsichtigt: "Meine Absicht für den weiteren Verlauf der
Vorlesung ist, Ihnen die verschiedenen Bedeutungen der philosophischen Begriffe
zu explizieren; zunächst einmal ihre Grundbedeutungen, nein, das an ihnen zu
bezeichnen, was sich in ihnen tradiert, dann aber es zu differenzieren je nach
dem Stellenwert der dabei zugrunde liegenden Philosophien. Ein derartiges Verfahren
ist weitgehend tatsächlich verwandt mit dem Verfahren der Husserlschen und der
an Husserl anschließenden Phänomenologie, soweit die Phänomenologie eben glaubt,
Bedeutungsanalyse zu sein. Ich möchte eine Bedeutungsanalyse der Termini treiben,
aber nicht so isoliert, wie Husserl und die ersten Schüler von Husserl geglaubt
haben das tun zu können, sondern indem ich dabei auf die Verschiebungen, die
Modifikationen der Terminologie im Zusammenhang mit den Sachen, auf die sich
die Termini beziehen, Sie hinweise." (Adorno, Theodor W.: Philosophische
Terminologie. Hg. von Rudolf zur Lippe. Frankfurt a. Main (Suhrkamp) 1974. S.
14f.) Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, wie lebendige Dialektik aussehen
kann, liegt mit der Wahl dieser Vorlesungen als einer Einstiegslektüre
meines Erachtens hier ebenfalls richtig.
In der Rubrik 'Phil. in NL' auf dieser Homepage finden Sie eine themenbezogene
ausführlichere Linksammlung. Die übrigen Rubriken befassen einzelne Links, die
hierunter nicht wiederholt gelistet sind (z.B. Links zum wiss. Arbeiten, zum
Thema 'Phil. in der Schule', zu einzelnen Philosophen wie Hugo Dingler, Karl
Popper, Wolfgang Cramer, Nicolai Hartmann (Rubrik 'Interessengebiete') etc.).
Die im folgenden aufgeführten Links stellen eine zusätzliche persönliche Auswahl
und Zusammenstellung dar.
Empfehlung:
Als derzeit umfassendste deutschsprachige Linksammlung zur Philosophie empfehle
ich die Philosophie-Seiten von Dieter Köhler (Link siehe hierunter).
Mehr als 1000 Verweise auf philosophische Datenquellen aus aller Welt finden
Sie auf den 'Philosophie-Seiten' von Dieter Köhler. Übersichtlich strukturiert,
hilfreich kommentiert. Unverzichtbarer Ausgangspunkt für philosophische Suche
im Internet.
Klicken Sie auf den Button, um die Seite zu öffnen.
Philosophieangebot seit dem 01.01.01. Der umfangreiche Informationsdienst
wendet sich "ausdrücklich nicht an den internen Kreis der Philosophen,
sondern an das interessierte Publikum". Hier kann sich auch der an Hintergrundinformationen
interessierte Laie einen schnellen Überblick verschaffen.
http://www.philosophers-today.com
Die philosophische Print-Zeitschrift finden Sie auch im Internet. Service:
Für den Erhalt von aktuellen Nachrichten per E-mail können Sie einen kostenlosen
Nachrichtenbrief abonnieren.
http://www.information-philosophie.de/
Hrsg. von der Gesellschaft für kritische Philosophie (GKP) Nürnberg.
Die Zeitschrift versteht sich als Forum und Sprachrohr all jener, die sich in
der Tradition kritischer Vernunft sehen. Nicht ausschließlich für Fachphilosophen!
http://www.gkpn.de
Helmut Walter informiert in Bild, Ton und Schrift über das Leben und
das Werk Friedrich Nietzsches. Eine qualitativ hochwertige Seite mit unzähligen
weiteren Links zum Thema. Besonders empfehlenswert!
http://www.f-nietzsche.de
Sehr umfangreiche und übersichtliche Website über den Philosophen.
Suchfunktion, Werke, Zeitleiste, Biographisches, Abbildungen, Literatur, Links
etc.:
http://www.friedrichnietzsche.de
Bereitstellung und Pflege von Kants Gesammelten Werken in elektronischer
Form vom Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik (IKP) Universität
Bonn:
http://www.gldv.org/Kant/
Sehr praktisches (weltweites) Suchwerkzeug:
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Setzen Sie die Akzente noch per Hand? Eine praktische Adresse auch
für all jene, die für die Promotion in Philosophie noch einen (Alt)Griechischkurs
belegen müssen und gern über eine entsprechende Textverarbeitungsmöglichkeit
unter Windows verfügen würden:
http://www.uni-koeln.de/themen/fremdsprachig/index.html
Mit Jahreswechsel (2000/2001) ist dieses logisch-ästhetische Werk von
Erich Schaber, Wien, online erschienen. Der entsprechende Link zum kostenlosen
Download lautet
http://www.schaber.at/vexierspielpaedagogik
Welche Bücher oder anderen Medien sind derzeit lieferbar? Zuverlässige
und schnelle Auskunft erteilt der deutschsprachige Branchen-Internetdienst buch+medien
Online:
Domplatz 23
48143 Münster (Westf.)
Tel.: +49 (0)251 83 2 4460
FAX: +49 (0)251 83 2 4268
email: philsem@uni-muenster.de
Homepage: http://wwwphil.uni-muenster.de/
Eine ausführlichere Darstellung
(von Dr. Harald Schwaetzer) der Philosophie Gideon Spickers finden Sie im Netz
auch im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon:
http://www.bautz.de/bbkl/s/spicker_g.shtml (Verlag
Traugott Bautz: www.bautz.de/bbkl)
Dem Psychiater, Psychologen und
Philosophen Theodor Ziehen (1862-1950) ist mit Schwerpunkt die Homepage von
August Herbst gewidmet. August Herbst beschäftigt sich in seiner lfd. Dissertation
mit Th. Ziehen.
http://www.stork-herbst.de/
In diesem Magazin mit interdisziplinärer Themenvielfalt sind auch Leserbeiträge
im Forum ausdrücklich erwünscht. Offen für literarische wie philosophische Impulse;
übersichtlich strukturierte Webseiten in ansprechend klassischem Stil.
http://www.philotast.de/
Kurt W. Fleming hat umfrangreiches Material zum weithin
unbekannt geliebenen Philosophen Max Stirner (1806-56; Hauptwerk: 'Der Einzige
und sein Eigentum')
übersichtlich zusammengestellt; neben Rezensionen, Inhaltsüberblick und Bestellmöglichkeiten
der Zeitschrift 'Der Einzige' sowie des Sonderheftes 'Stirneria', finden sich
auch speziellere Informationen über Stirner-Forscher, die Stirner-Rezeption
in den Niederlanden u.v.m.
http://www.max-stirner-archiv-leipzig.de/
Restauflagen und Sonderausgaben auch im Bereich Philosophie. Zum 'Schnäppchen
machen'. Per Katalog oder im Internet:
http://www.jokers.de
Nach eigenen Angaben über 4 Millionen antiquarische Bücher, Noten,
Graphiken und Postkarten von Antiquariaten aus 17 Ländern. Mit komfortabler
Suchfunktion.
http://www.zvab.com
Die Homepage des Autors und Herausgebers Ekkehard Friebe befaßt sich
eingehend und kritisch mit den Grundlagen der Physik. Neben zahlreichen eigenen
Beiträgen werden Autoren wie u.a. Bruno Thüring, Holm Tetens und Hugo Dingler
angeführt:
http://www.ekkehard-friebe.de
Einem Hinweis Ekkhard Friebes folgend, möchte ich für die kritische Diskussion
der Grundlagen der Physik noch auf folgende Homepage hinweisen:
Die Physik in der Sackgasse? Zur Grundlagenkrise der Physik.
Wolfgang Neundorf geht hier nach eigenen Angaben dem Versuch einer
logischen, methodologischen und erkenntnistheoretischen Analyse der Physik nach.
Mit vielen weiterführenden Links.
http://www.neundorf.de/
Es darf aktiv philosophiert werden - Austausch und gemeinsames Denken stehen
in diesem bremer Projekt (Forum, Chat, Archiv u.v.m.) im Mittelpunkt. Eine besonders
ansprechende Idee ist die Reihe Einführungen zu bekannten Philosophen, die auf
den Arbeiten verschiedener an dieser Reihe teilnehmender Verfasser beruht. Hier
ist Mithilfe gefragt! Ich habe mich bereits mit meiner Einführungsarbeit über
Nietzsche beteiligt und freue mich, diese außergewöhnliche Zusammenstellung
stetig wachsen zu sehen.
http://www.philosophieren.de
z i r k u m f e r e n z - 13. / 14. März 2002 CulturCongreßCentrum in Brandenburg
an der Havel
Die 'zirkumferenz' wird veranstaltet vom CulturCongreßCentrum und der
Projektgruppe 'zirkumferenz' des 'Vereins der Freunde der Zahl Pi'. Im Zentrum
aller Beiträge steht in geschichtlicher, mnemotechnischer, literarischer Hinsicht
die Kreiszahl Pi. Einige lohnenswerte Referate, wie u.a. 'Pi zum Lernen - Mnemotechnische
Überlegungen zu einer sportlichen Herausforderung' von Ulrich Voigt stehen dort
auch zum Download zur Verfügung:
www.zirkumferenz.de
Eine verlinkte Übersichtsliste über die bereits Anfang der 80er Jahren
entstandenen philosophischen Praxen bietet u.a. der Informationsdienst philosophers
today (siehe Link oben), deren Urheber, Joachim Koch, nach eigenen Angaben selbst
zu den Mitbegründern der ersten philosophischen Praxen zu rechnen ist. Die erste
philosophische Praxis (kurz gesagt: als philosophische Lebensberatung alternativ
zu den Psychotherapien) wurde 1981 von Gerd B. Achenbach ins Leben gerufen;
im selben Jahr gründete er die 'Gesellschaft für philosophische Praxis', inzwischen
'Internationale Gesellschaft für philosophische Praxis' (IGPP), auf deren Homepage
u.a. übersichtlich erklärt wird, 'was die philosophische Praxis ist':
http://www.igpp.org/
Eine kritische Auseinandersetzung des Themas unter dem Titel 'Die Philosophie
zu Markte tragen?' (Anette Schlemm, 1999) findet sich in der Rubrik 'Philosophie'
auf der Homepage von Anette Schlemm - Anettes Philosophenstübchen:
http://www.thur.de/philo/
Die erste philosophische Online-Praxis. Von Dr. Thomas Miller. Wie der Name
sagt, wird die Praxis mit Schwerpunkt im Internet betrieben. Eine Kernaussage
(Zitat): "Der Sinn von phiDi besteht darin, Philosophie außeruniversitär
zu betreiben, indem phiDi Philosophie als Lebenshilfe anbietet, als Lebensform
zu etablieren versucht und allgemein als Lebensphilosophie begreift. Ausdrücklich
bekennt sich phiDi aber zur universitären und damit wissenschaftlichen Grundlage
der Philosophie, will also nicht als Konkurrenz, wohl aber als eine mögliche
Erweiterung bestehenden Philosophieren verstanden werden."
Zur Online-Praxis PhiDi:
http://www.phidi.de
Philosophische Praxis für Sinnsuchende. Von Gregor Nottebom. Die Homepage
verfügt über ein Ethik-Forum. In Beiträgen verschiedener Verfasser werden ferner
diverse 'Themen der Zeit' diskutiert. Eine Kernaussage zum philosophischen Gespräch
(Zitat): "Das Philosophische Gespräch bietet Hilfe zur Selbsthilfe! Mündiges
Denken ist gerade in einer funktionalisierten Gesellschaft von großer Bedeutung.
Wem vorgegebene Erklärungsmodelle zu wenig sind, der kann durch freies philosophisches
Denken aus eigener Kraft zu neuem Selbstbewusstsein gelangen."
Zur Philosophischen Praxis für Sinnsuchende:
http://www.sinnsuchen.de
Philosophische Praxis (Münster) von Dr. phil. Andreas Brzoska. Angebote
u.a. Lebensberatung, Konfliktbewältigung, Krisen-Management, Ethik-Training
mit Jugendlichen, Trauerarbeit. Wenn Sie Fragen an Andreas Brzoska haben, können
Sie diese per Kontakt-Formular auf der Homepage stellen (kostenloser Service).
Auf der übersichtlich und ansprechend gestalteten Homepage werden ferner die
beiden oft gestellten Fragen: 'Was ist eine philosophische Praxis?' sowie 'Philosophische
Praxis - Für wen?' knapp und deutlich beantwortet:
http://www.hentopan.de
Private Homepage mit Galeriebereich
zur Kunst und zur philosophischen Ästhetik inkl. moderiertem Diskussionforum,
Newsletter uvm. von Dr. phil. Alexander Piecha, (Medien-)Künstler und Philosoph:
"Interessenten, die gerne einen Aufsatz veröffentlichen möchten, nach Literatur
zur philosophischen Ästhetik suchen oder sich mit Beiträgen am Diskussionsforum
beteiligen wollen, sind jederzeit herzlich willkommen."
http://www.apiecha.de
Private Homepage von Herbert Huber mit u.a. Rubriken zu Schule und Studium (nützliche
Links) sowie zu Philosophie, Logik, Wissenschaftstheorie (Links, Rezension,
Seminararbeiten uvm.).
http://www.gavagai.de
Kuhn, Thomas. Bemerkungen zu meinen Kritikern. In: Lakatos, Imre u. Alan Musgrave
(Hgg.). 1974 [1970]. Kritik und Erkenntnisfortschritt. Abhandlungen des Internationalen
Kolloquiums über die Philosophie der Wissenschaft, London 1965, Bd. 4. [Criticism
and the Growth of Knowledge, Cambridge University Press, London 1970] Übers.
v. P.K. Feyerabend u. A. Szabó. Braunschweig: Vieweg, 223-269.
(c)
Alle Rechte vorbehalten, 1999ff.
Kirstin Zeyer, Münster,
http://www.kirstin-zeyer.de