Philosophie in der Schule - ein 'Orchideen-Fach'?

So grundlegend die Bedeutung der Philosophie für die griechische Antike war, so selbstverständlich steht diese in der Gegenwart in Verruf, nicht mehr als ein 'Orchideen-Fach' zu sein. Durch die Schule aber wird diese botanische Schmeichelei über den akademisch engen Bereich hinaus Schülern, Eltern, Pädagogen, Bildungspolitikern und Historikern zuteil, die sich ihrerseits als unmittelbar Betroffene über den 'Sinn' oder 'Unsinn' der Philosophie im Schulwesen Gedanken machen. Tatsächlich ist die Philosophie bis heute nicht selbstverständlicher Bestandteil des Fächerkanons. Folglich muß sich die Philosophie als Unterrichtsfach rechtfertigen.

Eine Pointe des nachfolgenden Beitrages von Alfred Rühling ist es, daß die Tatsache des Rechenschaft-Gebens positiv gewendet und als Wachhalten des Geistes der Aufklärungskultur verstanden werden kann. Die Frage nach der Rolle der Philosophie in der Schule kann also nicht gestellt werden, ohne zugleich die Frage nach den Inhalten der Philosophie zu stellen - die Antworten allerdings müssen selbsttätig gefunden werden.

Inhalt des Beitrages: Anhand landläufiger Vorurteile ('Ein Ärgernis') gegen die Philosophie und einer historischen Übersicht zur Geschichte der Philosophie in der Schule ('Kleine Geschichte') werden Positionen und Probleme angeführt, die ursächlich für die Selbstrechtfertigung der Philosophie sind. Die besonderen Anforderungen der Philosophie an Lehrer und Schüler werden am Beispiel der Unterrichtspraxis ('Vernunft und Aufklärung') anschaulich belegt. Die Philosophie wird schließlich allgemein als Tätigkeit begriffen, aus der lebenspraktische Konsequenzen folgen bzw. 'im Sinne von Vernunft und Aufklärung' auch folgen sollten.

Der Beitrag 'Von allen guten Geistern verlassen?', der anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Schillergymnasiums, Münster 2000, für die Jubiläumsfestschrift verfaßt wurde, erscheint mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn Dr. Alfred Rühling, Lehrbeauftragter für Philosophie an der WWU Münster.


VON ALLEN GUTEN GEISTERN VERLASSEN ?

Philosophie in der Schule

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge,
um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen? (Kurt Marti
)

EIN ÄRGERNIS

Seitdem sie sich öffentlich zu Wort meldet, hat Philosophie sich stets mit ihrer Selbstrechtfertigung und dem Widerstand der Vielen herumschlagen müssen. Weltfremd und provinziell, weltläufig und anmaßend, eitel und wichtigtuerisch, bodenlos und uferlos, unnütz und zeitraubend; erhebend und unterhaltsam, wortschöpferisch und amüsant, leise und bescheiden, erbaulich und beglückend - alles hat man ihr in den letzten zweieinhalb Jahrtausenden nachgesagt. Nur eines ist sie nie gewesen: bequem. Sie mischt sich in alles ein - und kommt doch auf den ersten Blick mit leeren Händen. Das grenzt an Provokation. Ihr Reichtum sind die Fragen, die Vermutungen, der Verdacht, die Verunsicherung, der Zweifel. Sie stellt sich oft quer zum gesunden Menschenverstand und den lieb gewordenen Denkgewohnheiten, sie argumentiert gegen den Strich und mutet dem anderen zu, Bequemlichkeiten im Denken aufzugeben. Es gibt kaum einen Philosophen, der nicht umstritten wäre. 'Umstritten' ist gar kein Wort. Mancher Philosoph ist gehasst und verfolgt, verurteilt und verbannt oder bestenfalls verhöhnt worden. Das Lachen der thrakischen Magd, die den Protophilosophen Thales in den Brunnen stolpern sah, als er den Sternenhimmel betrachtete, anstatt auf den Weg zu achten, tönt durch die Jahrhunderte.

Dass diese Disziplin ihre Konjunkturschwankungen hatte und haben wird, versteht sich schnell von selbst. Ciceros Kompliment, Sokrates habe die Philosophie vom Himmel auf die Erde geholt, d.h. sie praktisch werden lassen, er habe sie zu einer öffentlichen Angelegenheit gemacht, gilt lange Zeit. Die hohe Kompetenz, die ihr im Altertum und im Mittelalter immerhin zugestanden wird, schwindet in der Neuzeit mit der beginnenden Emanzipation der Einzelwissenschaften, vornehmlich mit der bunten, faszinierenden Erfolgsgeschichte der Naturwissenschaften. Philosophie, so könnte mittlerweile der Eindruck lauten, sei heute nur noch für eines kompetent, nämlich für das Eingeständnis ihrer eigenen Inkompetenz.

Was nur, um Himmels willen, sucht die Philosophie im Fächerkanon der Gymnasien!

KLEINE GESCHICHTE

Die Geschichte des Unterrichtsfaches Philosophie ist ein ständiges Auf und Ab. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts favorisierte Hegel es als Gymnasialdirektor in Nürnberg für Bayern (ohne Erfolg), später als Professor in Berlin und als Gutachter für das preußische Unterrichtsministerium auch für die Gymnasien Preußens (mit Erfolg). In den folgenden Jahrzehnten wurde das Fach, je nach politischer 'Großwetterlage', entweder abgeschafft oder rehabilitiert. Das NS-Regime verbot es endgültig, wie konnte es anders sein; die DDR verkürzte es im Sinne ihrer marxistisch-leninistischen Doktrin. In der alten Bundesrepublik jedoch zeichnete sich bald ein Aufschwung ab. Dank der unablässigen Bemühungen von Fachleuten und Schulaufsichtsbehörden versuchte man in den Nachkriegsjahren, dem wachsenden Interesse für Philosophie nachzukommen. Mit der Reform der Oberstufe von 1972 eröffnete sich eine einmalige Chance, die schließlich in den Richtlinien von 1981 und 1999 konkret wird: die Gleichwertigkeit aller Fächer, begründet in ihrem Beitrag zum wissenschafts-propädeutischen Lernen und zur persönlichen Entfaltung in sozialer Verantwortung, die Verbindlichkeit von Philosophie im Falle der Abwahl von Religion und die Möglichkeit der Wahl als Prüfungsfach im Abitur scheinen heute der Philosophie in der Schule ihren Platz zu sichern, nicht nur in der Sekundarstufe II, sondern demnächst für NRW als 'Praktische Philosophie' voraussichtlich auch in der Sekundarstufe I.

Es ist schon erstaunlich, dass diese Disziplin zur Jahrtausendwende so souverän Einzug in die Curricula aller Bundesländer mit Ausnahme Brandenburgs gehalten hat (in den Ländern Bayern, Sachsen und Thüringen bleibt der Philosophieunterricht auf das Fach Ethik beschränkt); sogar europaweit hat sie sich in den Lehrplänen der Gymnasien etabliert. Besonnene Bildungstheoretiker haben längst Abstand genommen vom Ideal breiten Wissens, denn nie war das Wissen der Menschheit so groß wie heute, nie war das Wissen des Einzelnen so gering wie heute, nie veraltete das Wissen so schnell wie heute. Die unübertroffene Einsicht Heraklits, dass Vielwissen nicht lehre, Verstand zu haben, räumt der philosophischen Reflexion heute eine exponierte Stellung ein. Orientierungswissen scheint dringlicher als Faktenwissen, Philosophie als Integrationswissenschaft aktueller denn je. Um eine Bemerkung Kants zu paraphrasieren: offensichtlich ist es mit der Philosophie wie mit der Luft: von ihr kann man nicht leben, und ohne sie auch nicht.

VERNUNFT UND AUFKLÄRUNG

Philosophie in der Schule - besser hieße es: Philosophieren in der Schule. Denn umsichtige Kenner der Materie wissen schon sehr früh, spätestens seit Kant: Philosophieren soll gelernt werden, nicht Philosophiegeschichte, und erst recht nicht 'Philosophenkunde'; auch wenn die Wirkungsgeschichte mancher Lehre reizvoll und bedenkenswert wäre; auch wenn die Biographie manches Philosophen die manches Helden weit in den Schatten stellte.

Wie aber soll das Philosophieren mit den jungen Leuten vonstatten gehen? In den meisten Fächern sind sie es gewohnt, einen Lernstoff aufzunehmen und zu reproduzieren. Transferleistungen, gar fächerübergreifend, sind dabei, wenn auch nachdrücklich gefordert, eher die Ausnahme. Fast überall wird in Tabellen geordnet, wird quantifiziert und durchbuchstabiert, werden Ergebnisse eingefordert und geliefert, Lernen wird operationalisiert, und im Anschluss an 'Lernerfolgsüberprüfungen' wird, zum Leidwesen vieler Prüflinge, schließlich auch zensiert.

Das ist mit dem Unterrichtsfach Philosophie genauso - und doch ganz anders. Natürlich gibt es Noten für erbrachte Leistungen, für terminologische Richtigkeit, für definitorische Sicherheit, gelegentlich auch für abfragbares Faktenwissen. Entscheidend ist aber (und schwer zu benoten) der Sinn für ungewohnte Fragestellungen, eine Sensibilität, die sich in behutsam artikuliertem Problembewusstsein äußert, das Nach-Denken einer ungewöhnlichen Argumentation, die Fähigkeit, einen Sachverhalt auf den Begriff zu bringen, der lange Atem, der nötig ist, um an der oft schwierigen, weil ungewohnten, unbequemen und zudem noch kontroversen Thematik nicht den Mut (und die Lust!) zu verlieren.

Philosophie ist 'Vernunftwissenschaft'. Gelingendes, vorurteilsfreies Philosophieren wäre gleichsam ein Training in der Kunst, transzendental (Kant) zu fragen, d.h. Rückfragen an die Bedingungen der Möglichkeit eines Sachverhalts oder unseres Tuns zu stellen, Fragen, die eben nicht in der Richtung unserer normalen Aufmerksamkeit liegen. Es wäre gleichsam der 'oblique' ('seitliche', 'schräge') Blick festzuhalten, der sich nicht gebannt unmittelbar auf die Sachen richtet, sondern auf all die Voraussetzungen und Vorgaben, von denen abhängt, wie wir blicken, und wovon abhängt, als was wir die Sachen zu sehen bekommen.

Korrelativ dazu zeichnet sich die Geschicklichkeit eines Lehrers dadurch aus, dass er die didaktische Reduktion bis an die Grenze der Trivialität treibt, ohne diese Grenze zu überschreiten, ohne zum Virtuosen der Vereinfachung zu werden; dass er die Komplexität eines Problems oder eines Lösungsversuchs in einer Formel gerinnen lässt, ohne dass sie zum Lebkuchenvers verkommt; dass er die Selbsttätigkeit der SchülerInnen vorbereitet, dass er zu Fragen anregt, ohne dass die SchülerInnen danach der Suggestion der schnellen Antworten erliegen. Der Kerngedanke in seiner lakonischen Kürze erspart nicht die vorgängige Bemühung, den steinigen Weg noch einmal zu gehen, der zu ihm geführt hat. Und umgekehrt verlangt er wegen seiner Bündigkeit, dass er, so die schöne, kaum noch bemerkte Metaphorik, behutsam ent-faltet wird. Platons Anamnesis, Kants Kopernikanische Wende, Hegels Vernunft, Sartres Blick, Camus' absurder Held, Poppers Vermutungswissen, Jonas' und Lübbes Moratoriums-Nein: all diese Etikettierungen deuten vieles an und sagen wenig. Es gibt keine via regia, keine bequeme Abkürzung zur Philosophie, wie sie jener ptolemäische Herrscher zur Geometrie für sich gewünscht hatte. Immer gilt es, mit vorsichtigen Fingern zu lesen (Nietzsche), dem Denkweg nachzugehen, dem Kerngedanken nachzuspüren, der Sprachnot des Autors Verständnis und Respekt entgegenzubringen. Texte sind ausgebreitete Arme (V. Flusser), wir, die Leser, müssen ihnen entgegenkommen.

Dies, so wird zumindest der Vertreter der geisteswissenschaftlichen Fächer sagen, gelte nicht minder auch für ihn. Sicherlich. Und doch ist ein Unterschied. Jedes Fach hat seine vom Gegenstand her vorgegebene Grenze, seinen klar definierten Bereich. Philosophieren heißt, diese Bereiche überschreiten. Die Richtlinien sowohl von 1981 wie von 1999 betonen denn auch zu Recht, dass die Philosophie ihrem Wesen und ihrem Selbstverständnis nach die Grenzen von Fachgebieten überschreite, ihre Voraussetzungen und ihre Ziele reflektiere, Philosophie somit fachübergreifend und fächerverbindend sei. Das berühmte und oft missverstandene Wort Heideggers, wonach die Wissenschaft nicht denkt, rührt gerade an diesen Unterschied.

Leben ist erfahrungsgemäß nicht leicht.

Jugendliche und Erwachsene haben ein Interesse, ihr Leben nicht nur zu leben, sondern es führen zu lernen, den Umgang miteinander zu regeln, sich bewusst zu machen, wie ihr Verhältnis zur Welt, zu den Bedingtheiten ihrer Individualität, zu den Dingen und - nicht zuletzt - zum Unbedingten zu gestalten ist, zu Tod, Unsterblichkeit und Transzendenz. Dies scheint, mit Ausnahme existentieller Letztentscheidungen, wiederum nur vernünftig vollziehbar zu sein, nur zu gelingen im Miteinander, in der Kommunikation, im herrschaftsfreien Diskurs (Habermas), wenn jeder den anderen als gleichberechtigten Partner anerkennt.

Die Torheiten der Jugend und ihre Unzulänglichkeiten sind zu allen Zeiten beklagt worden, jede ältere Generation hat die Klagen wiederholt. Es ist ein altes Lied - aber besonders ein Lied der Alten. Man sollte es nicht zu einer Torheit des Alters werden lassen, indem man in diesen Chor einstimmt. Vielleicht war nie eine junge Generation wie jetzt zur Jahrtausendwende so offen, so liberal gestimmt, so neugierig und aufgeklärt, so bereit, Selbst-Denken zu einer Selbst-Verständlichkeit werden zu lassen. Vielleicht war sie auch nie so sehr genötigt, mit kühlem Kopf den Ernstfall zu 'virtualisieren', den ökologischen, technologischen und demographischen. Sonst tun es andere, mit glühendem Interesse und vielleicht krimineller Absicht.

Und der schweigsame Schüler, die verschlossene Schülerin? Gibt es nicht Menschen, die den Dialog nicht suchen, die den Diskurs nicht möchten, die die Dinge mit sich selbst ausmachen oder, außerhalb der Schule, allenfalls mit einem Freund oder mit einem Buch - und die doch sehr wach am Geschehen teilnehmen? Gibt es im Alltag des Philosophieunterrichts ein Recht auf Schweigen und Verschlossenheit? Kaum ein anderes Fach müsste diese Frage so ernst nehmen und entschieden bejahen. Wenn die Nachdenklichkeit gefördert werden soll, dann müsste gerade hier der Schweigsame, der Einzelgänger, Diskretion erwarten können. Leistungsnachweise können schließlich auch schriftlich erbracht werden. Philosophie ist stets nicht nur lautstark auf der Agora, sondern auch diskret in der Abgeschiedenheit des Engadin betrieben worden.

Respekt vor der Position des anderen, theoretische Neugier und der aus Erschütterung und Staunen erwachsene Zweifel am Selbstverständlichen sind der Anfang allen Philosophierens. Vornehmlich Letzteres dürfte Bedingung und Garantie für wechselseitiges Verständnis und für Toleranz gegenüber anderen Menschenbildern und Weltdeutungen sein. Das hindert jedoch nicht, an Grundüberzeugungen festzuhalten. In der Reflexion über kulturinvariante Grundfragen müsste herausgearbeitet werden, was an 'Vernünftigkeit' zum Beispiel in der Idee der Freiheit, in der Staatsform der Demokratie, in den Menschenrechten, in der Universalisierbarkeit unserer privaten Handlungsmaximen, in den Zielen der Wissenschaften und im Kulturbetrieb (Adorno) zum Ausdruck kommt. Ein solches Bemühen kann, wenn es gelingt, zugleich deutlich machen, wo schleichende Verdummung, in der Pose der Wichtigkeit und blendend kaschiert, sich breit macht, und dass Toleranz da enden muss, wo die Aufklärungskultur verlassen und Menschenwürde verletzt wird.

Toleranz ist nicht Indifferenz.

Sich und anderen 'Rechenschaft geben', sich aufklären lassen über Grundannahmen, die ihre Rechtfertigung stets vernünftig ausweisen müssen, das antike lógon didónai, erfährt so neue Aktualität. Aber - und hier zeigt sich wieder einmal der aporetische Charakter radikalen Philosophierens, und SchülerInnen sind oft überraschend radikal und direkt in ihrer Skepsis - wenn die Vernünftigkeit auch eingesehen wird, muss dann unausweichlich, wie die griechische Antike es dachte, die vernünftige Handlung daraus folgen? Was macht das Vernünftige zum Verpflichtenden? (Tugendhat). Nur die handfeste Angst vor strafrechtlicher Verfolgung? Das Bedürfnis nach Anerkennung durch die Vernünftigen? Oder hat nicht der zwanglose Zwang des besseren Arguments (Habermas) auch lebenspraktische Konsequenz, zumindest in dieser Hinsicht: dass engagiertes Philosophieren bereits als höchst wirkungsvolle Praxis begriffen wird, als eine Bedingung nämlich, die notwendig, wenn auch nicht hinreichend ist, damit das als richtige Lebenspraxis Eingesehene auch wirklich werden kann?

Die Nachfrage nach Philosophie ist stets krisenabhängig gewesen. Je größer der Bedarf an Orientierung durch Philosophie wird, umso geringer sind offensichtlich die Chancen, ihn zu befriedigen. Vielleicht liegt ein Grund für manches Ärgernis an der Philosophie darin, dass sie im Laufe ihrer Geschichte permanent überfordert wurde.

Große Fragen bleiben oft offene Fragen. Philosophieren, auch in der Schule, wäre trotz allem der Versuch, den Geist der Aufklärungskultur, des Rechenschaft-Gebens wachzuhalten und dem Ungeist des nur rechnenden Denkens (Heidegger) unbeirrt zu begegnen.

Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt (Marquard).

Von allen guten Geistern verlassen? - Den Pionieren dieses Faches könnte man vieles nachsagen, nur dies nicht.
RÜHLING


 

Hinweis: Zwei weitere, inhaltlich sehr informative, Beiträge zum Thema 'Philosophie in der Schule' mit weiterführenden Literaturangaben:

1) Zur Veränderung des Philosophieunterrichts und deren Veränderung am Ende des Jahrhunderts. Von Hans-Heinrich Fortmann.
http://www.zum.de/schule/Faecher/D/SH/philosit.htm

2) Philosophieren mit Kindern. Von Rudolf Kuhr.

http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online.de/kindphil.htm

Rudolf Kuhr (2) ist Initiator der gemeinnützigen Initiative 'Humanistische Aktion für verantwortliche Menschlichkeit'. Inhalt/Ziel: 'Hier geht es um vernunft- und naturgemäßige Orientierung als innere Sicherheit zur Stabilisierung von Mensch, Gesellschaft und Umwelt für eine sinnvolle Lebensgestaltung'.
http://www.humanistische-aktion.de


 

Literaturhinweis 'Philosophieren mit Kindern':
Gabriele Münnix: Anderwelten. Eine fabelhafte Einführung ins Philosophieren. Beltz Weinheim/Basel 2001. (30 einführende philosophische Fabeln) Auf dem 17. Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für philosophische Praxis (IGPP) hat Gabriele Münnix unter Mitwirkung einer Schülergruppe eindrucksvoll demonstriert, wie sich anhand einer philosophischen Fabel ein Anfang zum Philosophieren finden läßt, weshalb ich dieses Buch nachdrücklich empfehlen möchte. Nähere Informationen und weitere Buchtitel zum Thema finden Sie auf der Homepage von Gabriele Münnix, Dozentin für Philosophie und ihre Didaktik am Institut für Lehrerfortbildung Mühlheim/Ruhr:
http://www.muennix.de


 

Untersuchung 'Philosophie an der Grundschule' in den Niederlanden:
Claudia de Bekker berichtet im niederländischen Philosophie Magazin 'filosofie.nl': http://www.filosofie.nl
über eine noch laufende Untersuchung des Zentrums für Kinderphilosophie der Inholland Hochschule Alkmaar: http://www.kinderfilosofie.nl, derzufolge über Fragen wie den Tod, den Zufall u.a. insbesondere von Grundschulkindern nachgedacht wird, die Philosophieunterricht bekommen. Nach Abschluß einer jeweiligen Umfrage erkundigten sich Kinder, die das Fach Philosophie nicht hatten, häufiger danach, welche 'Note' sie bekämen, während die das Philosophieren gewöhnten Kinder sich der Untersuchung gegenüber kritischer verhielten.


 

Philosophieren mit Kindern weltweit (Publikation der UNESCO):
Philosophie - eine Schule der Freiheit. Philosophieren mit Kindern weltweit und in Deutschland. Deutsche UNESCE-Kommission 2008. Online-Version unter: http://www.unesco.de


 


(c) Alle Rechte vorbehalten, 1999ff.
Kirstin Zeyer, Münster,
http://www.kirstin-zeyer.de